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Liebe Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Nikolaus und der Christus-Kirchengemeinde,
liebe Besucherinnen und Besucher der Nepal-Ausstellung im Pfarrheim St. Nikolaus,
im Buch Exodus, dem Buch der Befreiung und der Weggemeinschaft, verspricht Gott seinem Volk Israel: „Ich werde deine Grenzen weit machen!“ (Ex 34,24) Weites Land will Gott seinem Volk geben; von einem grenzüberwindenden, alle Geschöpfe umfassenden Frieden träumen daraufhin die Propheten. An diese Hoffnung knüpft der österliche Glaube der Christen an, die in der Begegnung mit dem Auferstandenen erfahren: „Der enge Horizont unserer Befangenheiten wird aufgerissen. Alle sind geladen zum Fest der Erlösung und Befreiung.“ Motiviert vom Geist Gottes, der Grenzen und Sprachbarrieren überwindet, wirken Christen der verschiedenen Konfessionen daran mit, dass die engen Grenzen in unserer Welt weit gemacht werden können. Das geschieht unter anderem durch Interesse, Offenheit und Aufmerksamkeit für Lebenswelten jenseits des eigenen Horizontes.
Die Arbeit des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises St. Nikolaus will zu dieser Grenzerweiterung beitragen, wenn nach der Dokumentation über die Lebenskultur der Igbo in Nigeria in der jetzigen Ausstellung der Blick auf Nepal gelenkt wird. Die Partnerschaft mit dem kleinen Dorf Bela, südöstlich von Katmandu, möchte neben der Hilfeleistung beim Schulbau und bei der Errichtung von Biogasanlagen ausdrücklich dem Kennenlernen einer anderen Welt und ihrer religiösen, politischen und wirtschaftlichen Horizonte dienen und so zum Verständnis einer anderen Lebenskultur und zur Grenzüberwindung in der Einen Welt beitragen.
Ich danke allen, die sich für die Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung engagieren, und wünsche der Ausstellung viele Gäste, die sich mit dem ÖWK von der biblischen Verheißung inspirieren lassen:
„Ich werde deine Grenzen weit machen.“
Dr. Siegfried Kleymann,
Pfarrer
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher der Ausstellung,
Viele kennen das Königreich Nepal von einer Trekking- oder Kulturreise. Dem Reisenden bleibt jedoch wenig Zeit, sich während des Urlaubs mit den verschiedenen Facetten des nepalischen Lebens zu beschäftigen. Die Ausstellung "Nepal - Partner auf dem Dach der Welt" - organisiert vom "Ökumenischen Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck e.V." - vom 11. September bis 2. Oktober 2004 bietet allen Interessierten die Möglichkeit, das Königreich Nepal näher kennen zu lernen und zu verstehen.
Für mich ist die Ausstellung ein Beitrag zum Verständnis nepalischer Lebensweise und die Möglichkeit, eine Brücke zwischen zwei Gesellschaften zu bauen. Sie ist auch ein Beitrag
zur Integration der wenigen Nepalis, die in Münster und Umgebung leben und arbeiten.
Ich möchte den Organisatoren des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises St. Nikolaus Wolbeck e.V., auch im Namen der nepalischen Regierung, und insbesondere deren Vorsitzenden, Frau Ingrid Sieverding, für die Initiative und die Realisierung der Ausstellung herzlich danken. Ebenso danke ich der Deutsch-Nepalischen Gesellschaft in Köln, der Europäischen Himalaya Gesellschaft in Münster und anderen Beteiligten für die Kooperation und Hilfe. Es ist großartig, dass dieser Kreis durch ein Projekt auf lokaler Ebene versucht, Menschen in den Dörfern Nepals direkt zu helfen.
Möge diese Ausstellung zum Verständnis nepalischer Kultur beitragen. Nicht nur in diesem Sinne möchte ich alle Besucher dieser Ausstellung herzlich begrüßen.
Mit freundlichen Grüßen und Namaste,
Ihr
Ram Pratap Thapa
Honorarkonsul
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Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Besucherinnen und Besucher der Ausstellung,
Nepal ist ein kleines Königreich am Südhang des Himalaya-Gebirges. Es hat eine einzigartige
Landschaft und Kulturgeschichte. Die Abgeschiedenheit und die Armut dieses Landes erfordern großes Engagement, um den Menschen dort eine langfristige Perspektive in der internationalen Staatengemeinschaft zu bieten und den Fortbestand ihrer Kultur zu sichern.
Den Ökumenischen Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck e.V. (ÖWK) verbindet nun seit drei Jahren eine enge entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit den Menschen in Nepal. Mit Hilfe des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung errichtete der Verein in dem kleinen Dorf Bela, südöstlich von Katmandu, bereits eine Grundschule sowie eine weiterführende Schule. Das nächste Projekt, der Bau von Biogasanlagen, soll die Energieversorgung der Einwohner Belas sicherstellen. Der ÖWK St. Nikolaus, der sich unter
anderem bereits seit 14 Jahren in Nigeria engagiert, hat sich zum Ziel gesetzt, nun eine möglichst breite Öffentlichkeit über seine Arbeit und die Lebensumstände in Nepal zu informieren.
Diese Ausstellung - mit Unterstützung des Honorarkonsuls von Nepal, Ram Pratap Thapa aus Köln und der European Himalaya Association aus Münster entstanden - soll unter der Mitwirkung nepalesischer Bürger der Stadt Münster Einblicke in die reichhaltige Kultur des Landes ermöglichen und Interesse an diesem Land wecken.
Ich selbst war bereits einmal in Nepal und bin von Land und Menschen fasziniert. Wir sollten aber auch die Schattenseiten wahrnehmen und unsere Fähigkeiten nutzen, diesen Menschen zu helfen. Diese Ausstellung ist ein weiterer Schritt hin zu einem größeren Bewusstsein, dass wir alle in der Einen Welt leben.
Ich freue mich daher sehr auf diese Ausstellung und wünsche Ihnen viel Freude daran
und viele wertvolle Informationen.
Dr. Jörg Twenhöven
Regierungspräsident
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Liebe Gemeindemitglieder der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde Wolbeck,
liebe Besucherinnen und Besucher der Nepal-Ausstellung im Pfarrheim St. Nikolaus,
mit dieser Ausstellung und den mit ihr verbundenen persönlichen Begegnungen kommt ein Stück Nepal zu uns nach Wolbeck. So bekommt dieses für viele von uns bislang noch ferne Land ein Gesicht – dafür ein herzliches Dankeschön an den
Ökumenischen Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus!
Das Engagement dieses Kreises in der Einen Welt trägt dazu bei, Brücken zu schlagen zwischen Menschen und Nationen, die einander kaum oder gar nicht kennen. Diese Brücken sind wichtig, um weltweit die Kräfte des Friedens und der Verständigung zu fördern. Dass diese Arbeit oft eher im Verborgenen geschieht und wenig gesehen wird, ist veränderungswürdig!
Menschen, die sich für die Eine Welt einsetzen, geben Zeichen der Hoffnung, die wir immer wieder nötig haben. Diese Hoffnung möge durch die Ausstellung neue Nahrung bekommen!
Ich wünsche uns allen, dass das Engagement des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises nicht nur in Nepal, sondern auch bei uns in Wolbeck weiterhin auf fruchtbaren Boden fällt. So geht es immer ein Stück weiter für die Bewahrung der Schöpfung, für Frieden und Gerechtigkeit.
Denn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern!
Helga Wemhöner,
Pfarrerin
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