Staatswappen Nepals

"Nepal - Partner auf dem Dach der Welt"
Ausstellung im Pfarrheim St. Nikolaus Wolbeck
vom 11. September bis 1.Oktober 2004

Eine wunderbar bunte und duftende Welt eröffnete sich den Besuchern des sogenannten "Frauenraums" im Pfarrheim St. Nikolaus. Hier waren die besonderen Stücke zusammengefasst.
Wir bedanken uns bei allen, die uns Ausstellungsstücke geliehen haben, besonders bei den Mitgliedern der European Himalaya Association, die Stücke aus dem Privatbesitz der Mitglieder zur Verfügung stellte.
Geniessen Sie einen kleinen Rundgang an Hand einiger Bilder, die nur einen Bruchteil der Ausstellungsstücke zeigen.

Erläuterungen zu einigen Bildern sind über die Links bei dem jeweiligen Bild zu erreichen.


eine geschmückte Tür heißt Sie willkommen

Namaste

nepalische Bekleidung

ein Sari

nepalische Puppen und typisches Wohnhaus

Kumari

Einige Erläuterungen zu den obigen Bildern:

Shiva - Der Zerstörer
Shiva wird auch oft in der Form des Nataraja, dem König der Tänzer dargestellt. Er tanzt als Nataraja in einem Ring aus Feuer der kosmischen Energie. Er tanzt auf dem Dämonen Apasmara Purusha, der unsere Egos repräsentiert. Nur durch das Zerstören des Ichbezogenen kann der Mensch zu Gott gelangen.
In der einen Hand hält Shiva ein Reh, das die menschliche Wankelmütigkeit darstellt. In der anderen Hand hält er eine Handtrommel, die das Symbol für die kreative Energie ist. Mit der dritten Hand führt Shiva das Feuer, die Kraft der Zerstörung. Die vierte Hand schließlich zeigt die Pose des abhaya mudra, als Ausdruck, sich nicht zu fürchten und des Schutzes. Shiva schützt, während er zerstört. Der Ring des Feuers, in dem Nataraja tanzt, symbolisiert die Kontinuität und die unendliche Bewegung des Universums während des unendlichen Kreislaufs von Schöpfung, Bewahrung und Zerstörung. Die Göttin Ganga (der Fluss Ganges) entspringt aus dem Kopf Shivas. Dies symbolisiert die Reinheit, Kraft und das Leben, das aus der Zerstörung entsteht. Auch die Kobra, die sich um ihn windet, steht für die kosmische Energie. Shiva trägt eine Kette aus Totenköpfen als Erinnerung daran, dass alles vergänglich ist. Auf der Stirn trägt er ein drittes Auge. Dies ist das Auge des absoluten Wissens. Wenn er es öffnet, zerstört es alles (vor allem aber das Böse), was es erblickt. Damit wird gemahnt, dass Gott alles sieht, aber Wissen auch eine Macht ist, die zerstören kann.
Am rechten Ohr trägt Shiva einen männlichen Ohrschmuck (Kundala) mit einem Juwel und am linken Ohr einen weiblichen Ohrschmuck (Tatanka). Dies zeigt, dass Shiva androgyn, also halb Mann halb Frau ist.
Shiva ist nicht nur der Zerstörer der Welt, sondern auch der Zerstörer der menschlichen Illusionen.Sein Reittier ist der weiße Bulle Nandi, der die Seelen der Menschen symbolisiert.

Kali & Durga- Die Rachegöttin
Die wütende Form der Parvati ist Kali oder auch Durga. Durga ist hiervon jedoch die sanftere Variante. Als Durga reitet sie auf einem Tiger, der für das Ego und die Arroganz des Menschen steht, die es zu unterdrücken gilt. Mit den Waffen, die sie führt, bekämpft und besiegt sie die acht bösen Eigenschaften (Hass, Geiz, Leidenschaft, Eitelkeit, Verachtung, Neid und die Illusionen, mit denen der Mensch sich selber bindet).
Die Furcht erregendere und wütendere Form ist Kali. Kali ist die Personifizierung der Zeit. Ihre Arme und Waffen bekämpfen permanent das Böse. Sie trägt eine Kette mit Totenköpfen, die die Sterblichkeit des Menschen zeigt. Kali symbolisiert die Dunkelheit und das Ungewisse der Zukunft und die Gnadenlosigkeit der Zeit. Kali wird im Westen oft als Teufelin gesehen. Dies ist jedoch falsch. Genau wie Shiva ist auch Kali nur der zerstörerische Aspekt Gottes.

Ganesha - Gott des Wissens
Ganesha ist der Sohn Shivas und Parvatis und gehört ebenfalls zu den bedeutenden Göttern des Hinduismus. Es gibt wohl viele Versionen der Geschichte über die Herkunft seines Elefantenkopfes. Eine davon erzählt, wie Ganesha von seiner Mutter beauftragt wurde, das Haus in ihrer Abwesenheit zu bewachen, während Shiva sich zur Meditation in die Berge zurückgezogen hatte. Als Shiva in der Zwischenzeit zurückkehrte und von seinem Sohn nicht ins Haus gelassen wurde, schlug er ihm wutentbrannt den Kopf ab. Um Parvati in ihrer Trauer zu trösten, versprach Shiva ihr, dass Ganesha den Kopf des ersten Lebewesens erhalten sollte, dem Shiva begegnete. Zufällig war das ein Elefant, und weil beim Abschlagen des Kopfes ein Stoßzahn abbrach, hat Ganesha nun einen Elefantenkopf mit nur einem Zahn. Er wird bei Festivitäten und Feiern immer als erstes gepriesen, da er als der Vertreiber von Hindernissen gilt. Sein gewaltiger Körper repräsentiert das Universum, während der Rüssel des Elefantenkopfes als Form des Lautes OM, des Zeichen Brahmas gilt. Der gebrochene Stoßzahn symbolisiert Wissen, da der Mythologie nach mit diesem Zahn das philosophische Epos Mahabharata geschrieben wurde. Ganesha liebt Süßigkeiten, als Symbol der Süße des Wissens. Ganesha ist der Inbegriff des Wissbegierigen und des stetig Lernenden und somit der Gott der Schüler und Studenten. Das Reittier Ganeshas ist die Ratte.

Bahairav
Shiva in seiner Furcht einflößenden Form.

Linga
Ein Shiva-Linga besteht aus drei Teilen. Der unterste Teil ist quadratisch, der mittlere achteckig, der dritte zylindrisch und erhebt sich über den Sockel. Der Shiva-Linga ist so angebracht, dass eine Hälfte in der Erde eingebettet liegt, während die andere über der Oberfläche verbleibt. Der über der Oberfläche erscheinende Teil repräsentiert die manifestierte sichtbare Welt der Vielfalt (Shakti). Die unter der Oberfläche sitzende Hälfte stellt die unsichtbare Grundlage dar, die die obere Hälfte trägt und die unmanifestierte höchste Realität (Shiva) symbolisiert. Der Linga (Phallus) ist in der indischen Mythologie Symbol Shivas. Er wird immer in Beziehung zur Yoni (das weibliche Zeugungsorgan) und symbolisiert Shakti, die kosmische (weibliche) Energie. In der Vereinigung von Shiva und Shakti wird das Ziel der Schöpfung vollzogen.
Der Linga benötigt nun (im Relativen) die weibliche Ergänzung, die Yoni, das Symbol des weiblichen Geschlechtsorgans, um erneut zum Gesamtsymbol der im Relativen erstrebten Einheit zu werden. Wir haben hiermit das Thema des Lebens überhaupt gefunden. Die Vereinigung von Shiva und Shakti, die Vereinigung von männlich und weiblich, um die Einheit des Lebens zu erfahren, in der jeder Widerspruch des Relativen seine Auflösung in Einheit, in Ganzheit findet. In Pashupatinath. wird Shiva in seiner Inkarnation als Herr der Tiere, Pashupati, verehrt. Hier soll Shiva sich mit seiner Gemahlin Parvati in Form einer dreiäugigen Gazelle vergnügt haben. Die Götter Indra und Vishnu hielten Shiva daraufhin an seinem Gazellenhorn fest, welches abbrach und zu Boden fiel. Das Horn wurde in die Erde gerammt und als Lingam verehrt. Shiva versprach daraufhin für immer hier zu bleiben und alle seine Anhänger vom Kreis der Wiedergeburten zu erlösen.

Mahayana-Buddhismus
Der Mahayana-Buddhismus geht davon aus, dass vor dem historisch bezeugten Buddha, der 560 v.Chr. in Lumbini geboren wurde, schon viele andere Buddhas die gleiche Lehre verkündet haben. Außerdem erwarten die Mahayana-Buddhisten ebenso wie die Hindus ihren Kalkinavatar (Inkarnation Vishnus), den Buddha der Zukunft.
Der Mahayana-Buddhismus stellt sich einen Urbuddha bzw. ein Urprinzip vor, aus dem die fünf Dhyani Buddhas entstammen. Diese werden als die fünf Elemente oder als die Hauptformen der Energie des Buddhawesens betrachtet. Zu jedem dieser fünf Dhyani Buddhas gehört eine Familie, bestehend aus einer Buddhashakti (weiblicher Buddha) und den Bodhisattvas, die als Söhne des Dhyani Buddha mit seiner Buddhashakti angesehen werden. Die Familienangehörigen eines Dhyani Buddha tragen als Erkennungszeichen im Kopfschmuck eine Miniaturfigur ihres jeweiligen Dhyani Buddha. Das Bardo Thödol, das Totenbuch der Tibeter, erläutert das Verständnis der fünf Dhyani Buddhas: Leiden entsteht aus dem Glauben an ein Selbst, eine Folge des Nichtwissens um das wahre Sein. Die fünf Buddhas stehen für fünf Weisheiten, die jedoch "dem falsch Wahrnehmenden als fünf Gifte oder verblendete Gefühle erscheinen". Das Bardo Thödol "soll zur Erkenntnis dieser Projektionen und zur Auflösung der Empfindung eines Ichs im Licht der Wirklichkeit verhelfen". Der Vairocana Buddha steht für "das Grundgift der Verblendung des Unverstandes, der absichtlich nicht versteht" und aus dem sich alle anderen Gifte entwickeln. Die Weisheit ist das Erkennen "des grenzenlosen, alldurchdringenden Raumes, in dem jedes Ding existiert, wie es wirklich ist". Akshobhya zeigt das Gift Aggression oder Hass, das in die dazugehörige Weisheit umgewandelt werden kann, "die jedes Ding gelassen und unkritisch reflektiert". Ratnasambhava verdeutlicht das Gift des Stolzes. "Sein Gegenmittel ist die Weisheit der Gleichheit und des Gleichmuts". Amitabha symbolisiert Leidenschaft und Verlangen und die damit verbundene Gier. Die dazugehörige Weisheit ist "die Unterscheidung, aus der die Zurückhaltung und Losgelöstheit kommt, mit der Leidenschaft in Mitleid umgewandelt wird". Das mit Amoghasiddhi verbundene Gift, ist der Neid. "Der erleuchtete Aspekt ist die vollendete Wahrheit". Durch die Auseinandersetzung mit den fünf Buddhas kann die eigene Buddhaschaft erreicht werden. Ein Bodhisattva ist ein Erleuchteter, der nach der Verwirklichung dieser Tugenden Bodhi (Erleuchtung) erlangt hat. In seinem grenzenlosen Mitleid für die Menschen verzichtet der Bodhisattva darauf, ins vollkommene Nirvana einzugehen. Er wirkt weiter, bis alle Lebewesen vom Rad der Wiedergeburt befreit sind. Deshalb wird der Mahayana-Buddhismus auch als das "Große Fahrzeug" gesehen, da es um die Erlösung vieler geht, während der Hinayana-Buddhismus, das "'Kleine Fahrzeug", nur an die Erleuchtung des Einzelnen glaubt. Übersehen wird vom Hinayana-Buddhismus dabei, dass der historische Buddha, nach der Legende bei seiner Erleuchtung, von Mara versucht, darauf verzichtet, gleich ins Nirvana einzugehen, und beschließt, weiterhin zum Heil aller Lebewesen zu wirken. Er war insofern schon ein Bodhisattva, wie ihn der Mahayana-Buddhismus darstellt.

Tara
Die weiße Tara
Die weiße Tara ist ein weiblicher Buddha, eine Manifestation der endgültigen Weisheit aller Buddhas. Ihre Funktion ist es, uns ein langes Leben, Glück und Weisheit zu gewähren. Mit aufrichtigem Vertrauen in sie wird sie uns vor Krankheiten und anderen Gefahren beschützen. Man sagt, dass man die Segnungen Taras schneller als der Wind empfangen kann, weil sie eine Manifestation des Windelementes ist.
Die Grüne Tara - Weibliche Weisheit
Die Grüne Tara ist eine zentrale Buddhagestalt der tibetischen Tradition des Buddhismus. Sie steht für aktives Mitgefühl, Geschick im Handeln, Furchtlosigkeit und schnelle Verwirklichung aller Wünsche.
Schwarze und dunkelrote Taras
Gewappnet mit dem Schwert der Weisheit, das die eigene Dummheit und Unwissenheit durchschneidet, bekämpfen die schwarzen und dunkelroten Taras energisch alle Hindernisse, die dem Glück und der Erleuchtung im Wege stehen könnten.

Stupas
Der Stupa ist ein heiliger Schrein. Seine drei Hauptelemente sind der Sockel, die Kuppel und die krönenden Teile. Die Form des Monuments ähnelt deutlich dem Körper des Buddha und erweckt die Vorstellung seiner physischen Gegenwart. Das Fundament entspricht seinem Thron, die vier Stufen seinen im Lotossitz gekreuzten Beinen, die Kuppel seinem Rumpf, das Quadrat seinen Augen und der Turm seiner Ushnisha. (Erhöhung auf dem Kopf eines Buddha) Die Basis der Kuppel symbolisiert die Fünf Kräfte: Vertrauen, Tatkraft, Achtsamkeit, Konzentration und Weisheit. Die Kuppel ist das Gefäß für die Sieben Erleuchtungsglieder: Achtsamkeit, Weisheit, Tatkraft, Freude, Beweglichkeit, Konzentration und Gleichmut. Die "Harmika" (würfelförmiges Stück auf der Glockenkuppel) symbolisiert die Acht Glieder des Pfades der Heiligen: Rechte Ansicht, Rechtes Denken, Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechter Lebenserwerb, Rechte Anstrengung, Rechte Achtsamkeit, Rechte Konzentration. Die ersten zehn Scheiben des Turmes entsprechen den Zehn Kräften des Buddha. Die drei obersten Scheiben entsprechen den drei gründlichen Betrachtungen bzw. den drei Arten der Achtsamkeit. An der Spitze des Turmes befinden sich Sonne und Mond, die jeweils Weisheit und Methode repräsentieren. Die Vereinigung aller dieser Faktoren hat die Erleuchtung zur Folge, die mit dem flammenden Juwel an der äußersten Spitze dargestellt wird.
Es gibt viele unterschiedliche Deutungen der Stupas. Nichtsdestoweniger wird das Monument in seiner Ganzheit stets als den Weg der Erleuchtung darstellend angesehen, was durch die Höhe seines Turmes, der sich hinaus zum Himmel erstreckt, ausgedrückt wird.
Der Stupa gilt als ein Abbild des Makrokosmos in einer kosmischen Gliederung und der kosmischen Entsprechungen des eigenen Ichs. Das Gefäß spiegelt die sieben Bestandteile der Erleuchtung wider: Vergegenwärtigung, Beachtung des Gesetzes, Tatkraft, Zufriedenheit, Heiterkeit, Sammlung und Gleichmut. Ursprünglich war der Stupa ein Aufbewahrungsplatz für die Asche eines heiligen Mönchs. So verfügte der historische Buddha Gautama vor seinem Tode, dass seine Überreste in einem Begräbnishügel oder Stupa bestattet werden sollten.

Der Kult um die kindliche Göttin Kumari.
Dieser uralten Brauch, der auch heute noch in den alten Königsstädten Kathmandu und Patan von Buddhisten und Hindus gleichwohl praktiziert wird, ist für Europäer schwer zu verstehen. Auch der König unterwirft sich heute noch diesem alten Brauch, der seinen Anfang vor ca. 300 Jahren nahm.
Die Kumari ist die Wiedergeburt der die Schutzgöttin "Taleju Bhavani". Sie kehrt in Gestalt eines kleinen Mädchens, welches die 32 Merkmale der Taleju in sich verkörpert auf die Erde zurück.
Feste und Feiern stehen im Schutze der kleinen Göttin, die eine schwere Bürde zu tragen hat. Wird ein kleines Mädchen als Taleju erkannt, so blüht ihr ein für Europäer fragwürdiges Leben. Eingesperrt im Tempel, ohne Gelegenheit diesen jemals allein und frei verlassen zu können, führt sie ihr Leben. Nur der König darf sie besuchen. Nur ihre Eltern dürfen den alten und kostbaren Goldschmuck anlegen, der zu Festlichkeiten getragen wird. Nur in der "schwarzen Nacht" darf die Kumari den Palast verlassen, jedoch nicht zu Fuß, da ein Austritt von Blut sofort die Absetzung der Kumari bedeuten würde! In der "schwarzen Nacht" werden der Taleju 108 Rinder und 108 Ziegen geopfert, um die Schutzgöttin friedlich zu stimmen. Führt der Priester eine glückliche Hand bei dieser Zeremonie, so wird es den Bauern im Land gut ergehen. Wird jedoch diese Zeremonie durch ein Schluchzen der Kumari gestört, oder wendet sie sich erschrocken vom blutigen Spektakel ab, so werden die Menschen Nepals Unheil und Armut erfahren! Täglich werden der kleinen Göttin Opfergaben dargelegt: Blumen für die Ohren, Reis für den Mund, Räucherwerk für die Nase und rotes Pulver für die Hände. Diese kleinen Opfergaben sollen die Kindgöttin zufrieden stellen und ihre Sinne befriedigen.
So lebt sie ein zweifelhaftes Leben, denn sobald die erste Monatsblutung einsetzt, wird die Kumari von ihrem Thron verstoßen. Sobald dies geschehen ist, wird sie in großer Einsamkeit ihr Leben weiterführen. Denn in Nepal ist es ein festgeschriebenes Gesetzt der Götter, daß es Unheil bringen wird, eine Kumari zur Frau zu nehmen. Die Kumari wird traditionell in der Familie Shakya nach einer geheimen und strengen Prozedur ausgewählt. Der Name der neuen Kumari ist Reshmila Shakya (seit 2002).
Die Eltern einer Kumari profitieren von ihrer kleinen Tochter, da diese reich vom König beschenkt wird, denn nur die kleine Göttin sichert den Thron des Königs.
Jeder liebt die Kumari, fürchtet sie jedoch zugleich. Deshalb werden bei jedem Brauch und jedem Fest die bösen Geister mit rituellen Tänzen und viel Räucherwerk vertrieben. Niemals darf ein Auftritt der Kumari gestört werden, denn es würde viel Unheil über das kleine Königreich hereinbrechen.