Abschluss des Projektes: 2007

Das Klinikmobil in der Diözese Umuahia: Damit fing alles an.

Feierliche Übergabe des KlinkmobilsFeierliche Übergabe des Klinikmobils im März 1993 in Umuahia an Bischof Dr. L. I. Ugorji durch den Senior der EWK-Besuchergruppe Hermann Teutemacher.

Das Klinikmobil soll in regelmäßigen Abständen - meist an Markttagen - die Gemeinden im Hinterland anfahren, um eine Basisgesundheitsversorgung zu erreichen, Hygieneberatungen durchzuführen und ggf. Schwerkranke zu einem Krankenhaus zu transportieren.
Zu diesem Zweck wurde ein Toyota Landcruiser 3,5t-Neufahrzeug mit langem Fahrwerk beschafft, ausgebaut (Dacherhöhung) und mit Einbauschränken und Staukiste mit aufgesetzter Trage versehen. Für den Versand nach Umuahia - am 27.12.92 - wurde es mit fünf gebrauchten Reservereifen, fünf Kisten mit Medikamenten und 4000 Einwegspritzen bepackt.

Eine Straße im Hinterland.Die Straßen im Hinterland der Diözese sehen anders aus, als wir es in Europa gewohnt sind und verlangen den Fahrzeugen und ihren Fahrern viel ab.

Im Sommer 1994 wurde Geld für eine Klimaanlage und für notwendige Ersatzteile zur Verfügung gestellt. Das Klinikmobil ist bis heute sehr erfolgreich im Einsatz.
Das ehrenamtlich arbeitendeTeam des Klinikmobils besteht aus einer Ärztin, einer Krankenschwester, die zugleich Hebamme ist, zwei Schwesternhelferinnen und einem Fahrer. Die Behandlungen und Beratungen finden meist in Kirchen und Schulen statt.
Erfreulicherweise konnte die Zahl der in das Programm eingebundenen und vom Klinikmobil angefahrenen Orte im Laufe der Jahre erheblich gesteigert werden, sodass die Hilfe noch näher an die Menschen herangebracht wurde.

Das Klinikmobial an der Station ItumbuzoNach über 200.000 Kilometern Einsatz im Hinterland wurde der Diözese 2001 ein Neufahrzeug zur Verfügung gestellt. Das alte Fahrzeug wurde in Stand gesetzt und ist jetzt in Itumbuzo für den regionalen Einsatz stationiert.

Seit 2007 ist das Fahrzeug nicht mehr im Einsatz und auch nicht durch ein neues mit der Beteiligung des ÖWK ersetzt worden. Die Diözese kommt für die Fahrzeuge selber auf.