Abgeschlossen 2004
Pater Theo Vogelpoth, geb. 1939, wuchs in Wolbeck auf. Am Kardinal-von-Galen-Gymnasium, Hiltrup, bestand er 1961 das Abitur. Zum Priester wurde er 1967 geweiht. Seit 1969 ist er ununterbrochen auf 6 verschiedenen Stationen als Missionar in Papua Neuguinea tätig gewesen. Seit dem 02.06.02 weilte Pater Vogelpoth auf Heimaturlaub in Wolbeck. Er blieb bis zum 07.10.02, um dann seine Arbeit in Papua New Guinea wieder aufzunehmen.
In gelegentlichen Briefen und mit Bildern berichtet er über seine Pfarrei und sein Leben mit den Menschen dort.
Wir werden diese Neuigkeiten immer auch auf dieser Seite präsentieren.
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Seine neue Pfarrei
Seit Juni 2001 betreut Theo Vogelpoth eine Pfarrei in Vunapalading bei Kerevat auf der Halbinsel Gazelle von Ost Neu Britannien. Zu dieser Pfarrei gehören etwa 1500 Katholiken, das sind etwa 40 % der Bevölkerung. Sie leben in 7 kleinen Gemeinschaften, die bis zu 15 km von der Hauptstation entfernt sind.
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Wissenswertes zur Bevölkerung
Bis 1969 war das Gebiet der Pfarrei noch unbewohntes Land. Die Regierung kaufte das Land auf, teilte es in Parzellen zu je 10 ha und bot es in Erbpacht den Menschen in den überbevölkerten Stammensgebieten der Tolais, der Bainings und der Sepiks an. Die Größe der einzelnen Parzellen reicht aus, um eine Familie zu ernähren. Hauptsächlich werden Kakao und Kokosnuss angebaut.
Besondere Schwierigkeiten
Unter den 3 Stämmen gibt es wenig Zwistigkeiten, aber ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl hat sich auch noch nicht entwickelt. Die Menschen suchen noch Rückhalt in den alten Pfarreien (große Familienfeiern wie Hochzeit, Taufe werden in den alten Stammesgebieten gefeiert), es ist aber dennoch eine "Entwurzelung" festzustellen, da sie schon in der 3. Generation in Vunapalading leben. So haben die Menschen z.B. Schwierigkeiten, ihre Toten zu beerdigen. In den alten Stammesgebieten sind diese unerwünscht, die Pfarrei selbst hat noch keinen Friedhof.
Pastorale Aufgabe
Theo Vogelpoth sieht es als sein pastorale Aufgabe an, das Gemeindeleben der Katholiken in der Pfarrei zu fördern. Zusammen beten, zusammen arbeiten, zusammen feiern, das möchte er mit allen Mitgliedern seiner Pfarre.
Unterstützung für Pater Vogelpoth
Für das Gesundheitswesen in dem Distrikt sorgt die Landesregierung. Vor Ort ist eine Erste-Hilfe-Station, ein Krankenhaus ist 12 km entfernt, allerdings fehlen häufig Medikamente. Die Regierung sorgt auch für die Schulausbildung. Dennoch möchte Pater Vogelpoth in der nächsten Zeit eine katholische Grundschule bauen. Weiter ist vordringlich, dass das Pfarrhaus ausgebaut wird und eine Kirche auf der Hauptstation errichtet wird. Dazu erhofft sich Pater Vogelpoth Unterstützung aus der Heimat. Weiter sucht er für seine Kirche ein Tabernakel.
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In der Zeit vom 02.06.02 bis 07.10.02 weilte Pater Vogelpoth auf Heimaturlaub in Wolbeck. Er berichtete über den katastrophalen Zustand der Elementary School in seiner neuen Pfarrei Vunapalading.
die alte Schule |
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Der EWK St. Nikolaus Wolbeck e.V. vereinbarte mit ihm, unter Einbeziehung des Bundesministerium für Entwicklung den Neubau dieser Schule im Sommer 2003 zu finanzieren. Am 04.01. 2003 erhielt der EWK einen Notruf aus Papua-Neuguinea. Jetzt musste schnell gehandelt werden. Der EWK schulterte das Projekt ohne Beteiligung des BMZ und Pater Vogelpoth vereinbarte mit seinen Pfarrmitgliedern eine größere Beteiligung an den Kosten und mehr eigene Arbeitsleistung.
| Februar 2003: Baubeginn | Mai 2003: Die Schule ist fast fertig. |
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Der Neubau der Kirche wird in Angriff genommen.
Pater Vogelpoth hat uns Bilder zukommen lassen, die den Bau der neuen Kirche in Vunapalding dokumentieren.
Auf ein tragfähiges Betonfundament kommt ein festes Stahlgerüst. Die neue Kirche entsteht zwischen Pfarrhaus und Schule, auf dem einen Bild kann man das Stahlgerüst gut zwischen den beiden anderen Gebäuden erkennen.
Unsere guten Wünschen begleiten den Neubau.
Arbeiten am Fundament. |
Die Lage der Kirche. |
Das Stahlgerüst der Kirche. |
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