13.08.2010

Inhalt:

Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum,
wenn viele gemeinsam träumen,
ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.

Dom Helder Camara

 

Wenn Träume Wirklichkeit werden
Einladung zu einem Vortrag mit "Hubert"

Aufgang zum CFIDIm Oktober 2009 ging Dr. Atchou Essousso - vielen Wolbeckern unter dem Namen Hubert bekannt - nach 10 Jahren Deutschland in sein Heimatland Togo zurück. Mit im Gepäck hatte er Geld- und Sachspenden (u.a. 95 Computer), um in Lomé, der Hauptstadt von Togo ein Bildungszentrum für ausgegrenzte Jugendliche aufzubauen. Die Jugendlichen, die überall Zukunftsträger für ein Land sind, sollten eine Chance bekommen, zum Demokratisierungsprozess in Togo beizutragen. Kaum jemand hatte es für möglich gehalten, aber am 15.06.10 war es tatsächlich so weit: Das Centre de Formation Intégrale pour le Développement (CFID) konnte tatsächlich eingeweiht werden. Mit Freunden hatte Dr. Essousso die erste Etage eines ehemaligen Krankenhauses anmieten und grundsanieren können. Nach einmonatiger harter Arbeit standen die ersten Seminarräume und ein Büro zur Verfügung. Zur Einweihung waren namhafte Vertreter der Universität und der Regierung vertreten und die ersten Workshops und Kolloquien haben bereits stattgefunden.

Dr. Atchou Essousso (kurz: Hubert)Am 31.08.10 möchte Dr. Essousso, der sich für kurze Zeit in Deutschland aufhält, allen Sponsoren, Spendern, Freunden und Interessierten über die Anfänge des Bildungszentrums in Lomé und die geplante zukünftige Arbeit berichten. Der Vortrag findet am 31.08.10 um 20.00 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Es wird jedoch um Spenden für das CFID gebeten.


Zum Jubiläum etwas besonderes

Kalender 2011 zur Partnerschaft mit Gesicht

Titelseite des KalendersKalenderblattIn diesem Jahr feiern wir das 20-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit Gesicht mit Umuahia/Nigeria. Vor 20 Jahren begann die Zusammenarbeit mit der Diözese. "Schon zu Beginn hatten sich die Mitglieder des Kreises darauf geeinigt, eine 'Partnerschaft mit Gesicht' anzustreben, d.h. eine partnerschaftliche Beziehung mit einem Partner aus den so genannten Entwicklungsländern des Südens zu suchen, mit dem gemeinsam und in gegenseitiger Absprache Entwicklungs- und Hilfsprojekte geplant und durchgeführt werden konnten." ... (weiterlesen auf der Seite Nigeria/Umuahia).

Gleichzeitig können wir den erfolgreichen Abschluss des Gesundheitsprojektes in der Umgebung von Umuahia feiern. Durch die kontinuierliche Hilfe vieler Gemeindemitglieder konnten in den Jahren zwei Krankenfahrzeuge finanziert und der Bau von sechs Gesundheitsstationen unterstützt werden. Das ist schon etwas Besonderes!

KalenderblattNun gibt es zum Jubiläum eine Besonderheit: einen Kalender mit Bildern der "Partnerschaft mit Gesicht". Ab Anfang September wird der in A3 gedruckte Kalender im Wolbecker Weltladen für 8,50 Euro verkauft. Da er nur in einer geringen Auflage gedruckt wurde, können Sie ein Exemplar auch über das Kontaktformular reservieren. Der Erlös aus diesem besonderen Jubiläumsgeschenk kommt Entwicklungsprojekten in Afrika zu Gute.


Eine-Welt-Gedanke auch beim Festumzug zur 700-Jahr-Feier

Teilnehmer des Festumzugs in Wolbeck

Am 11.07.2010 nahmen auch Mitglieder des ÖWK St. Nikolaus am Festumzug anlässlich der 700-Jahr-Feier in Wolbeck teil, um den Eine-Welt-Gedanken sichtbar in die Öffentlichkeit zu tragen. Durch indische und afrikanische Kleidung und durch leuchtend grüne T-Shirts mit dem ÖWK-Emblem waren sie im Zug, der durch Wolbeck, an der Christuskirche vorbei zur Pfarrkirche St. Nikolaus führte, ein kaum zu übersehender Farbklecks. An der St. Nikolauskirche fand dann ein ökumenischer Gottesdienst statt, zu dem sich trotz der sommerlichen Hitze viele Gläubige beider Konfessionen versammelt hatten.

Teilnehmer des Festumzugs in Wolbeck
Teilnehmer des Festumzugs in WolbeckTeilnehmer des Festumzugs in Wolbeck
Es machten mit: Ulrich Zurmühl, Clemens Sieverding, Ayke-Michael Hillmann, Christoph Roer, Günther Stemmer, Ingird Sieverding, Martin Peitzmeier, Karlheinz Kleintje

Ein Bericht von Joachim Rintsch, genannt "Fisse"
Dieser Bericht erreichte uns leider ziemlich spät. Er zeigt deutlich, welche Talente Menschen einsetzen, um Spenden zu sammeln und daher wird er mit Verspätung aber großer Hochachtung veröffentlicht.

Der besondere Sponsorenlauf

Im Februar dieses Jahres war ich wieder einmal unterwegs um Spenden für Nepal zu sammeln. Ich ging zu Fuß und ohne Begleitung von Alaska nach Kanada, 1000 Meilen in 34 Tagen durch die Eiswüste des Nordens. Mit einem Satellitentelefon berichtete ich täglich über mein Abenteuer und dann wurde von zu Hause aus die Spendenaktion angetrieben und dies mit Erfolg. 1220 Euro, die dem Schulerweiterungsbau in Bela zugute kommen. Freunde aus Kanada und meine Mitarbeiter (alles Harz vier Empfänger) sammelten ebenfalls für diesen guten Zweck.

Zitat aus der Homepage von "Fisse":
"Vom Stammtisch zum Yukon"
Joachim RintschNach kurzer und reichlicher Überlegung habe ich mich noch mal für ein Abenteuer am Yukon entschieden. "1000 Meilen beginnen mit dem ersten Schritt" und die ersten Schritte möchte ich am 03./04. Feb gehen. Mein Abenteuer heißt Ultra-Fisse-Quest 2010 und soll von Fairbanks nach Whitehorse gehen. Ich freue mich auf die Herausforderung, auf den neuen/alten Weg, die Natur, die Menschen, das Bewusst sein 5 Wochen alleine in der Natur, und wie lange mich die Füsse tragen.
Das alles könnt Ihr hier verfolgen: http://www.ultra-fisse.de/
Das alles mache ich nicht nur für mich sondern die Meilen die ich erlaufe werde ich auch verkaufen ...


Eröffung des intergralen Zentrums in Lomé/Togo (CFID)

Grüße von "Hubert"

Dr. Atchou Essousso (kurz: Hubert)Ein besonderes Anliegen des ÖWK St. Nikolaus ist es, Partnerschaften mit Gesicht zu realisieren, d.h. entwicklungspolitische Initiativen, die auf Gegenseitigkeit basieren und auf persönlichen Begegnungen beruhen. So war es auch mit der Entwicklung des Projektes CFID in Togo.
Wie es der Zufall wollte, landete der junge Student aus Togo, Atchou Essousso (kurz: Hubert)vor mehr als 10 Jahren in Wolbeck und fand schnell Anschluss. In Wolbeck lernte er die deutsche Sprache und Wolbeck begleitete sein gesamtes Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und Philosophie. Nach Magisterabschluss und Promotion reifte sein Plan, in seiner Heimat ein Jugendbildungszentrum für ausgegrenzte Jugendliche zu gründen. Dank vieler Geld- und Sachspenden aus Münster, Wolbeck und u.a. auch der Bertelsmann-Stiftung konnte der frisch gebackene Promovent im Herbst 2009 in seine Heimat zurückkehren, um mit viel Elan, Optimismus und Idealismus sein Projekt umzusetzen. Bereits ein Jahr vorher hatte er in Lomé eine NRO (Nicht-Regierungsorganisation) gegründet, um einen offiziellen Ansprechpartner für den ÖWK zu haben, der ihn weiter tatkräftig unterstützen wird. Am 15. Juni 2010 war es dann so weit. Das integrale Zentrum für Entwicklung konnte in Lomé, der Hauptstadt Togos, eingeweiht werden und der erste Ferienkurs mit dem Thema "Einführung in Informatik und Büroarbeit" findet vom 15. - 20. Juli 2010 statt.

Berichte zur Arbeit des CFID in Lomé bekommen Sie nun auch regelmäßig hier: Lomé/Togo


Verein beteiligt sich an Ausschreibung zum PSD-Bürgerprojekt

Drücken Sie uns die Daumen!!!

Schon seit einigen Jahren setzt sich das engagierte Vereinsmitglied Georg Rölver für die Vermarktung von Klimaschutzheften an Schulen ein. (siehe: Preisgünstige Klimaschutzhefte in Eigenvermarktung sind am Gymnasium Wolbeck der Renner)

Nun hat er sich um eine Förderung durch das PSD-Bürgerprojekt 2010 * beworben um seine Aktion auszuweiten.
Folgende Projektbeschreibung wurde als Kurzbewerbung eingereicht:
> Projektbeschreibung: Seit 2002 wurde der Erwerb von Klimaschutzpapier am Schulzentrum Wolbeck mit ständig steigenden Absatzzahlen (2008 und 2009 jeweils ca. 10.000 Schulhefte) in Zusammenarbeit mit der Schülervertretung und dem ÖWK ermöglicht.
> Projektidee: Ausweitung der Vermittlung für den Bezug von Klimaschutzpapier an Schulen und Bildungsstätten (zunächst) im Raum Münsterland.
> Vermittlung des Klimaschutzgedankens und Verstärkung des Selbstengagements der Jugendlichen Klimaschutz und gleichzeitig Kosteneinsparung
> Zielgruppe: Schüler im Raum Münsterland ( Lehrer, Eltern)
> Unterstützungszeitraum: ca. 3 Monate
> Fördersumme: 3.500,- Euro (für Druck von Infomaterial und internetgestützte Vermittlung)

Das Logo des Bürgerprojektes* Das PSD Bürgerprojekt: Engagiert unsere Umwelt schützen
Das PSD-Bürgerprojekt geht 2010 in die vierte Runde. Ziel des Projektes ist es, herausragendes bürgerschaftliches Engagement in Westfalen-Lippe auszuzeichnen und durch Geldpreise zu ermöglichen oder weiter auszubauen. Thematisch steht das PSD-Bürgerprojekt 2010 unter dem Motto "Engagiert unsere Umwelt schützen". Es richtet sich an Projekte und Initiativen aus dem weiten Spektrum des Umwelt- und Naturschutzes.
(Zitat aus: http://www.psd-westfalen-lippe.de)


Das Buch "...so auch auf Erden" erschien mit einem Beitrag von Ingrid Sieverding

Titelbild des Buches '...so auch auf Erden'"Unser tägliches Brot gib uns heute"

Täglich wird das Vater unser von Christinnen und Christen in allen Sprachen der Welt gebetet. Es verbindet Generationen und Konfessionen.
Der Arbeitskreis „Pastorale Grundfragen“ des Zentralkomitees der deutschen Katholiken hat seine Sichtweise der ökumenischen Gegenwart mit einer Auslegung des Vater unser verbunden, die im vorliegenden Band mit Blick auf eine erneuerte ökumenische Praxis konkretisiert wird: Über 40 Autorinnen und Autoren zeigen auf, welche Chancen das Vater unser enthält, neue Impulse für das ökumenische Handeln vor Ort zu geben.
Die zur Nachahmung anregenden Beispiele stammen aus allen Konfessionen und verschiedenen Regionen Deutschlands. Sie sollen Lust machen auf neue Wege zur Einheit der Christenheit. So ist dieser Band ein Baukasten der Ökumene für alle christlichen Gemeinden, Verbände, Gruppen und Initiativen.*

Ingrid SieverdingZu den AutorInnen gehört auch Ingrid Sieverding, Vorsitzende des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises St. Nikolaus Wolbeck e.V. In ihrem Beitrag berichtet sie über den Weg des ÖWK St. Nikolaus in die ökumenische Zusammenarbeit, der nicht immer ohne Stolpersteine war. Mittlerweile ist der ökumenische Gedanke aus dem Kreis nicht mehr wegzudenken und alle Schwierigkeiten, die ein Umdenken mit sich bringen kann, sind aus dem Wege geräumt. Selbst die Frage – Wie kann ein so relativ kleiner Verein so viele unterschiedliche Projekte realisieren –, die nun ja nicht primär mit Ökumene zu tun hat, ist längst aus der Welt bzw. beantwortet. Es gibt genügend (auch junge) Mitglieder, die sich am Funken der Einen Welt entzünden lassen, um allen Projekten gerecht zu werden. Sie sind getragen von dem Satz des Vater unsers: „Unser tägliches Brot gib uns heute“, wobei das tägliche Brot immer neu zu interpretieren ist, wie dem Artikel zu entnehmen ist.

* Mit freundlicher Genehmigung vom Echter Verlag GmbH
"...so auch auf Erden; Ökumensich Handeln mit dem Vater unser" Herausgeber: Hans-Georg Hunstig, geb. 1949, Rechtsanwalt und Notar, Vorsitzender des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn, Mitglied des Diözesankomitees im Erzbistum Paderborn und der ZdK (Sprecher des Sachbereichs „Pastorale Grundfragen“), Berater der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz. / Dorothea Sattler, geb. 1961, Professorin für Ökumenische Theologie und Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Mitglied des Arbeitskreises „Pastorale Grundfragen“ des ZdK, Beraterin der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz.

Das Buch können Sie im örtlichen Buchhandel bestellen. (Echter-Verlag, Art.Nr.: 9783429031459/ 15,00 €.)
In Zukunft wird es auch in der KÖB (Katholische öffentliche Bücherei) St. Nikolaus zur Ausleihe bereit liegen. Den Beitrag von Ingrid Sieverding können Sie hier als pdf-Datei aufrufen: "Brüder und Schwestern in der Einen Welt."


Aktionskreis und aktuelle Termine

Ein Kreis von aktiven Mitgliedern trifft sich regelmäßig (jeden 2. Dienstag im Monat), um die Arbeit vor Ort wie auch die Projektarbeit - dies in Absprache mit unseren Partnern in der "Einen Welt" - zu planen und durchzuführen. Alle Mitglieder und auch Gäste, die vielleicht Mitglieder werden möchten, sind herzlich willkommen!
Die nächsten Termine (in der Regel im "Treff am Turm" in der Herrenstraße):


Spenden sind für eine erfolgreiche Arbeit sehr wichtig

Der ÖKUMENISCHE EINE-WELT-KREIS bittet auch weiterhin um solidarische Unterstützung durch Gebet, durch aktive oder passive Mitgliedschaft oder durch eine Spende.
Auch ein kleiner regelmäßiger Spendenbeitrag monatlich oder vierteljährlich oder Spenden statt Geschenke bei einer Festlichkeit (Silberhochzeit, runder Geburtstag, Jubiläum, etc.) können zur Verwirklichung seiner Ziele und Aufgaben eine große Hilfe sein.
Spendenkonto:
EWK ST. NIKOLAUS - Konto Nr. 18 471 900
bei Darlehnkasse Münster Bankleitzahl: 400 602 65
Verwendungszweck: Spende St. Nr. 336/5810/0790

Oder nutzen Sie unserer Online-Formular für eine Spende.
Alle Spenden sind selbstverständlich steuerlich absetzbar!


 

Mitglieder empfehlen Mitglieder

Durch gezielte Projekte versucht der ÖKUMENISCHE EINE-WELT-KREIS, Brücken zu bauen zu zu den Menschen in der Einen Welt und ihnen konkrete Hilfe zu leisten. Er ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und anderen Gremien und Gruppen in der Gemeinde, die sich auf diesem Gebiet engagieren, Hilfestellung zu geben. Eine positive Mitgliederentwicklung ist hierfür unerlässlich!
Selbstverständlich möchten wir Ihre Bemühungen zur positiven Mitgliedergewinnung belohnen. Für jeden Neuzugang, der durch Ihre Initiative erfolgt, erhalten Sie ein praktisches Präsent (gesponsert, Wert ca.5 Euro)!
Zuständig für die Mitgliedergewinnung und Mitgliederbetreuung ist
Karl Wagner, Tel./Fax: 02506/3679.
Von ihm erhalten Sie auch die Vereinssatzung, eine Broschüre über Ziele, Aufgaben, Projekte, etc. und Beitrittserklärungen für neue Mitglieder.


Herausgeber:
ÖKUMENISCHER EINE-WELT-KREIS St. Nikolaus Wolbeck e.V.
der Vorstand

Anschrift:
ÖKUMENISCHER EINE-WELT-KREIS St.Nikolaus Wolbeck e.V.,
Herrenstr. 15,
48167 Münster

Den Bestellservice für Produkte aus dem Wolbecker Weltladen finden Sie auf der Ladenseite.