Archiv: 2010
Zeitungsartikel finden Sie im "Pressearchiv" auf einer Extraseite.
Erfolgreiche Sommeraktion im Weltladen
Gelb gedeckte, mit Sommerblumen dekorierte Tische zogen nicht nur viele Kirchenbesucher nach der 11:00 Uhr Messe zum Treff am Turm. Einge-laden zu dieser Sommeraktion hatten der ÖWK St. Nikolaus und der Pfarrgemeinderat. Norbert Sudmann verlockte zusätzlich mit seiner Trompete viele Besucher, die fair gehandelten Produkte des Weltladens zu kosten und zu kaufen. Der Duft des frisch gebrühten fair gehandelten Kaffees verführte viele Besucher dazu, länger zu verweilen als sie eigentlich geplant hatten. Den Kaffee schenkte der Pfarrgemeinderrat aus.
Begeistert zeigten sich die Besucher über die Möglichkeiten, Äpfel von Streuobstwiesen des Tecklenburger Landes und Mangos von philippinischen Kleinbauern vielfältig zu mischen. Aus dem ApfelMangosaft und dem zurzeit blühenden Holunder wurde ein Gelee zum Probieren auf frischem Hefezopf gereicht. Die Rezepte für dieses Gelee und andere Köst-lichkeiten sind im Weltladen zu den bekannten Öffnungszeiten erhältlich.
Besonderen Zuspruch bei den sommerlichen Temperaturen fand die Bowle, die für Erwachsene mit einem Schluck Sekt verfeinert wurde. Die Aktion wurde übereinstimmend gelobt und es wurde der Wunsch laut, solche Aktionen zu wiederholen. Diesem Wunsch wird der ÖWK gerne nachkommen.
Der Erlös der Aktion geht an das Jugendbildungszentrum CFID e.V. / Togo von Dr. Hubert Essousso.
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Sommeraktion im Weltladen
Passend zur warmen Jahreszeit weist der ÖWK St. Nikolaus auf eine Sonderaktion des Weltladens am Sonntag, dem 04.07.10 hin. Es werden erfrischende fair gehandelte Fruchtsäfte zum Kauf angeboten, die pur, gemischt oder als alkoholfreie (Kinder)-Bowle verkostet werden können. Auch die Kaffeetrinker kommen auf ihre Kosten, indem sie ebenfalls fair gehandelten Kaffee genießen können. Außerdem wartet auf die Gäste eine kleine Gratisüberraschung. Für die musikalische Untermalung sorgt als Mitglied des ÖWK Norbert Sudmann.
Die Gemeinschaftsveranstaltung des ÖWK und des Pfarrgemeinderates St. Nikolaus findet von ca. 11.45 Uhr bis ca. 13.00 Uhr im Treff am Turm statt.
Der Erlös der Aktion geht an das Jugendbildungszentrum CFID von Dr. Hubert Essousso in Togo, das am 15.06.10 eröffnet wurde. Weitere Informationen und erste Bilder stehen demnächst im Weltladen und auf dieser Homepage zur Verfügung.
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Sehr gute Nachrichten aus Nepal
Aus einer Email von Haribol an Günther Stemmer Juni (2010)
Schon längst wollte ich mich bei dir melden und über die allgemeine Lage unserer Projekte in Nepal berichten. Jetzt ist die Zeit gekommen.
Wir kämpfen gerade darum in zwei Wochen die letzten der 335 (Teil 1) Biogasanlagen fertig zu bauen. Wir haben gute Chancen dass es zeitig fertig wir. Die nächsten 336 Anlagen (Teil 2) werden ab Dezember dieses Jahres angefangen und bis Juli 2012 fertig gebaut. Das sind dann insgesamt 671 Biogasanlagen die du ins Leben gerufen hast. Bela ist Modell-Biogasdorf geworden. Es gibt in Nepal kein zweites Dorf, das zu fast 100% mit Biogas versorgt wird.
Eine erfreuliche Nachricht habe ich auch noch zu berichten. Ab diesem Herbst werden alle Lehrkräfte der Schule in Bela vom Staat übernommen. Es ist eine große Erleichterung für die HEFA. Ich möchte mich bei dir und beim Ökumenischen Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck e.V. ganz herzlich für die große Unterstützung und Geduld bei der Bezahlung der Lehrergehälter der letzten Jahre bedanken. Es bleiben in Bela alle Lehrer so, wie wir sie eingestellt haben.
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Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) unterstützt Marie-Christine Wehrmann
Von Nigeria nach Kenia
Dank eines Stipendiums des Deutschen akademischen Austauschdienst (DAAD) konnte Marie-Christine Wehrmann, jüngstes Vorstandsmitglied des ÖWK St. Nikolaus, von Januar bis März 2009 das Spiel-, Sport- und Bewegungsverhalten sowie die motorische Leistungsfähigkeit von 170 nigerianischen Schülern der "Junior Secondary Model School ,Pope Jean Paul II'" in Ahiara im Südosten Nigerias untersuchen. Dabei interessierten Wehrmann gerade die Unterschiede in den Sozialisationsbedingungen im Vergleich zu westlichen Industrienationen. Die Wahl der Schule ergab sich aus ihrem Engagement im ÖWK, der den Bau der Schule ermöglicht hatte.
Jetzt reist die Promotionsstudentin der Sportpsychologie WWU Münster zu einem Vortrag nach Nairobi/Kenia, wo sie über ihre Forschungsergebnisse berichten wird. Auch diese Reise wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützt. Gegenstand des Vortrags ist der Vergleich der motorischen Leistungsfähigkeit von Jugendlichen aus unterschiedlichen Kulturen, um Unterschiede in der motorischen Leistungsfähigkeit unter unterschiedlichen Sozialisationsbedingungen feststellen zu können. "Aufgrund differenter gesellschaftlicher Lebenskontexte in verschiedenen Ländern können unterschiedliche motorische Entwicklungsphänomene auftreten. Die veränderten Sozialisationsbedingungen in Industrienationen können dazu führen, dass Kinder und Jugendliche heute weniger leistungsfähig sind", so Wehrmann. Sie vermutet, dass gerade das bewegungsbezogene Spiel in der Freizeit das generelle Selbstkonzept positiv beeinflussen könne und darin sieht sie eine Chance für bundesdeutsche Schüler, die von den Ergebnissen ihrer Untersuchungen profitieren könnten.
Wehrmanns Promotionsvorhaben baut auf ihrer Examensarbeit auf. "Es wird eine kulturvergleichende Längsschnittuntersuchung mit deutschen und nigerianischen Jugendlichen. Gerade kulturvergleichende Forschungen ermöglichten dabei einen Blick auf Entwicklungsphänomene über den westlichen Kulturkreis hinaus und könnten helfen, zur jugendlichen Sozialisation beizutragen", berichtet die engagierte Studentin.
Nach ihrer Rückkehr aus Kenia und im Rahmen ihres Promotionsstudiums wird M.-Chr. Wehrmann weitere Studien in Nigeria betreiben und dadurch die Kontakte des ÖWK mit dem Partner in Nigeria intensivieren.
Einen ausführlichen Bericht zu Marie-Christine Wehrmanns Aufenthalt in Ahiara finden Sie unter Nigeria/Ahiara in der Linkleiste.
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Benefizgala in Tuttlingen: Künstler konzertieren für Kinder in Nepal
Wir fahren nach Tuttlingen!
Sollten Sie Anfang Juli in Tuttlingen oder Umgebung sein, vielleicht interessiert Sie diese Veranstaltung!
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum der Nepalhilfe "Haribol" in Tuttlingen veranstaltet Wilfried Leibinger in Kooperation mit dem Ökumenischen Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck e.V. ein Benefizkonzert in der Stadthalle Tuttlingen. Am 4. Juli um 18:00 Uhr wird in der Stadthalle die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten a.D. Dr.h.c. Erwin Teufel und des Landrates Guido Wolf MdL beginnen. Es spielen Teresa Nann und Daniel Stenway sowie Los Talimanes kostenlos für den Ausbau der Shree-Mahakal-Schule in Bela/Nepal. Wilfried Leibinger wird mit Impressionen aus Nepal und Berichten zur Schulpartnerschaft einen kurzen Einblick in das faszinierende Land geben. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Näheres zur Nepalhilfe "Haribol" unserem Partner in Süddeutschland für die Projekte in Nepal: Nepalhilfe "Haribol"
Nachtrag zur Benefizgala
Die Benefizgala in Tuttlingen zugunsten des erweiterten Schulbaus in Bela hat insgesamt ca. 3.600 € erbracht. Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis!
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Jahreszeitliche Aktionen im Wolbecker Weltladen
Am Sonntag, dem 21.03.10, und am darauffolgenden Palmsonntag werden in einer Sonderaktion jeweils nach den Sonntagsmessen GEPA-Rosinen angeboten.
Mit GEPA-Rosinen aus Südafrika lassen sich köstliche Backwaren herstellen, z.B. Karfreitagsstruwen, Osterzopf und Osterkranz, Rosinenbrot und -kuchen. Zusätzlich zu jedem Päckchen GEPA-Rosinen gibt es eine Backanleitung und Rezepte gratis (z.B. "Münsterländer Struwen - Püfferchen").
Außerdem werden gedrechselte Ostereier aus unterschiedlichen Holzarten angeboten. Der Erlös der Aktion geht an das Jugend- und Bildungsprojekt von Dr. Atchou Essousso (Hubert) Togo (CFID).
Weitere Aktionen sind geplant: im Sommer ein Angebot mit erfrischenden fair gehandelten Fruchtsäften, im Herbst mit verschiedenen GEPA-Schokoladensorten, die in der dunklen Jahreszeit Glückshormone produzieren und im Winter mit dem bewährten Adventsbazar.
Termine für die Einzelaktionen werden rechtzeitig in der Tagespresse bekanntgegeben.
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ÖWK-Mitglied Christoph Roer schreibt über seine Reise im Dezember nach Nepal, wo er das ambitionierte Biogas-Projekt des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises betreut.
Namasté - "Ich verbeuge mich vor dir"
Namasté - Dieses Grußwort, das einem allerorten in Nepal begegnet, drückt viel über den Umgang der Menschen untereinander in diesem Land aus. Heimgekehrt von der Reise in das Land am Himalaya, auf der ich mich über den Stand des ÖWK-Projekts zum Bau von 335 Biogasanlagen im Bergland um den Ort Bela informierte, wurde ich immer wieder gefragt: "Was hat dich besonders beeindruckt?"
Unweigerlich fallen mir die prachtvollen Paläste und Tempelanlagen der Königsstädte, die Vielfältigkeit der Landschaft und die majestätischen Berge ein, die einen in den Bann ziehen und deren Anblick man nicht vergessen wird. Den intensivsten Eindruck jedoch haben die Menschen in Nepal bei mir hinterlassen. Der gegenseitige Respekt voreinander, den "Namasté" ausdrückt, wird gelebt. Man erfährt ihn selbst, aber auch beim Umgang der Nepalesen untereinander.
Verblüffend sind die Friedfertigkeit und die Gelassenheit der unzähligen Menschen in einer Millionenstadt wie Kathmandu. Keine Straße, kein Platz, kein noch so enges Gässchen auch abseits des Zentrums, das nicht übervoll mit Menschen, Autos, Fahr- und Motorrädern wäre. Doch noch im engsten Gewirr, bei ohrenbetäubendem Lärm und großstädtischem Dreck, begegnen sich die Menschen ohne Hast und Aggressivität. Ganz im Gegenteil: Zeit für einen verbeugenden Gruß, ein kurzes Gespräch oder die Ausübung eines religiösen Rituals vor einem der unzähligen Schreine und Tempel inmitten des Gewirrs ist immer.
Berührende Gastfreundschaft
Bei unseren Tageswanderungen zu den Baustellen der Biogasanlagen auf dem Land berührte mich die Gastfreundschaft, mit der wir begrüßt wurden. Die Menschen leben in einfachsten Verhältnissen. Ihr Hab und Gut besteht aus einem kleinen Stück Land, einem einfachen Lehmhaus und zwei oder drei Stück Vieh. Die Landwirtschaft gibt Nahrung für den Eigenbedarf der Großfamilie, die unter einem Dach wohnt. Landwirtschaftliche Überschüsse, die verkauft werden können, sind gering. Die Eigenbeteiligung einer Familie an dem Bau einer Biogasanlage beträgt etwa sieben Euro: Für viele Familien ist das der Erlös eines ganzen Monats und mehr. An jeder Hofstelle, zu der wir kamen, wurden wir herzlich empfangen und zum Verbleib eingeladen - auch dort, wo keine Biogasanlage im Bau oder in Planung ist.
Die Motivation der Familien bei der Mitwirkung am Bau ihrer Biogasanlage ist hoch. Für den Materialtransport von den Lagerplätzen an den wenigen Straßen in dem Gebiet, eineinhalb Autostunden östlich der Hauptstadt Kathmandu, tragen die Familien das Material teilweise kilometerweit zur ihrem Hof. Kaum eine der Baustellen ist motorisiert zu erreichen. Beeindruckend, dass trotz der Bedürftigkeit vieler kein Material gestohlen wird, wie die Brüder Haribol und Ganesh Adhikari berichten. Sie koordinieren die Arbeiten für die ÖWK-Partnerorganisation HEFA in Nepal mit großem Engagement.
Die Natur erholt sich
Der Erfolg kann sich sehen lassen: Mehr als die Hälfte der 335 Anlagen ist bereits in Betrieb. Die ersten nachhaltigen Erfolge der Biogasanlagen sind inzwischen sichtbar. Das Biogas ersetzt das bisher zum Kochen verwandte Feuerholz. Die Natur beginnt sich langsam zu erholen, die Berghänge werden wieder grün. Die Familien profitieren davon, dass die zeitaufwändige und körperlich schwere Suche nach Feuerholz ein Ende hat und dass die "saubere" Verbrennung des entstehenden Methangases, gewonnen aus dem Dung des Viehs, die fensterlosen Häuser frei von gesundheitsschädlichem Qualm hält.
Quasi nebenbei reduziert jede Biogasanlage den CO2-Ausstoß um ca. 4,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr, da bei der Verbrennung des äußerst klimaschädlichen Methangases das deutlich weniger schädliche CO2 entsteht. Mit einer Anzahl von geschätzt 200.000 Biogasanlagen, die aktuell allein in Nepal bereits existieren, ist dies ein ermutigendes Beispiel dafür, dass an vielen Stellen auf der Welt durch engagierte Menschen bereits heute verantwortungsvoller mit unserer Schöpfung umgegangen wird als es die internationale Politik in der Lage zu tun scheint.
Allen Unterstützern der Arbeit des ÖWK einen herzlichen Dank - Namasté!
Hat Sie der Text neugierig gemacht?
Am Dienstag, den 23. März findet um 20.00 Uhr im katholischen Pfarrheim St. Nikolaus an der Herrenstr. ein Bildervortrag von Christoph Roer statt. Sie sind herzlich zu diesem Abend eingeladen, der Eintritt ist frei, wir bitten jedoch um weitere Spenden für die Biogasanlagen in Nepal.
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700 Jahre Wolbeck - 20 Jahre Partnerschaft Wolbeck-Nigeria
"Christlicher Glaube und afrikanische Visionen der Welt" -
Ausstellung Anthony Nwachukwu
Im Rahmen der 700-Jahr-Feier Wolbecks lädt der Ökumenische Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck zu einer Ausstellung des nigerianischen Künstlers Anthony Nwachukwu im Kunsthaus Angelmodde ein. Der Künstler, der einigen Mitgliedern des Vorstandes persönlich bekannt ist, hatte sich zu dieser Ausstellung bereit erklärt, da den ÖWK und seinen Bruder, Father Dr. Ozioma Nwachukwu, eine intensive Entwicklungszusammenarbeit verbindet. Da A. Nwachukwu offizieller Gast von Misereor zur Eröffnung der diesjährigen Fastenaktion in Münster ist, konnte er die Ausstellung mit der Einladung verbinden.
Seit 1988 lebt und arbeitet Tony Nwachukwu als selbstständiger Künstler in Owerri / Südnigeria. Zahlreiche Ausstellungen in Nigeria, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Slowenien machten den vielseitigen Bildhauer, Maler und Symbolgraphiker international bekannt. Seine Arbeit ist Zeugnis einer erfolgreichen Vermittlung zwischen der traditionellen afrikanischen Kultur und dem modernen Afrika. Dabei stehen christliche Themen im Vordergrund. Er arbeitet vorwiegend in Holz, Acryl und Batik. Seine neueren Kunstwerke erweitern das Thema des Hungertuches 2009, u. a. die Metaphern von Fisch und Wasser. Durch eine intensive Beobachtung der Natur und im Rückgriff auf alte afrikanische Spruchweisheiten wird der Künstler zum Mahner und Warner, der gegenwärtige gesellschaftliche Strömungen und historische Erfahrungen miteinander verbindet, um auf die notwendige Bewahrung der Schöpfung im Interesse aller hinzuweisen.
Die Ausstellung, in der A. Nwachukwu eine Auswahl aus seinen neueren Werken zeigt, findet vom
20.02. - 07.03.2110 im Kunsthaus Angelmodde,
Angelmodder Weg 80,
48167 Münster
(Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag von 15:00 bis 22:00 Uhr, Sonntag von 9:00 bis 22:00 Uhr, Freitag und Samstag wechselnde Öffnungszeiten, Auskunft unter 02501/62281)
statt. Der Künstler wird während dieser Zeit in Wolbeck sein, so dass es auch die Möglichkeit persönlicher Begegnungen und gemeinsamer Workshops geben wird.
Die Vernissage findet am 20.02.10 um 19.30 Uhr im Kunsthaus Angelmodde statt.
Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Es wird jedoch um eine Spende für die Projekte des ÖWK in Nigeria gebeten.
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Münster in der Einen Welt - Dem Leben Raum geben
Im Rahmen der Misereor-Fastenaktion, die in diesem Jahr in Münster eröffnet wird, veranstaltet der Ökumenische Zusammenschluss christlicher Eine-Welt-Gruppen Münsters (ÖZ) eine Ausstellung zu dem Thema "Münster in der Einen Welt - Dem Leben Raum geben" in der Bürgerhalle des Rathauses. Mitgliedsgruppen des ÖZ stellen ihre Projekte und Partnerschaften vor. Auch der ÖWK St. Nikolaus wird sich an dieser Ausstellung beteiligen.
Die Ausstellungseröffnung ist
am Donnerstag, dem 18.02.2010 um 16.00 Uhr
mit Oberbürgermeister Lewe und Weihbischof Ostermann.
Die Ausstellung ist bis zum 05.03.2010 geöffnet.
| Öffnungszeiten: | |
| Dienstag - Freitag | 10.00 - 17.00 Uhr |
| Sonn- und Feiertags | 10.00 - 16.00 Uhr |
| Adresse: | |
| Bürgerhalle des Rathauses | |
| Prinzipalmarkt 10 | 48143 Münster |
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Gute Nachrichten vom Wolbecker Weltladen
Überschuss von 1000 Euro für das Biogasanlagenprojekt in Nepal
Obwohl der Welt-Laden des ÖWK St. Nikolaus in 2009 wegen Personalengpässen insgesamt etwas herunterfahren musste, ist das Ergebnis am Ende des Jahres 2009 durchaus positiv. Immerhin gab es einen Reinerlös von 1.000 €, die dem Biogasprojekt in Nepal zugute kommen werden. Für den ÖWK bedeutet das, dass der Weltladen auf jeden Fall fortgeführt werden wird und dass die Wolbecker Bürger auch weiterhin die Bedeutung der fair gehandelten Waren im Auge haben sollten. Eine Neuorganisation des Ladenteams ist in Vorbereitung und der ÖWK wird in Kürze über die Form des Weiterbestands des Weltladens berichten können.
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Herzliche Einladung zu einem Lichtbildervortrag
„Eine indische Hochzeit“
Unter diesem Titel berichten
am Donnerstag, den 14. Januar 2010 im evangelischen Gemeindezentrum an der Dirk-von-Merveldt-Str.
das Ehepaar Zurmühl und Ingrid Sieverding über ihre Reise nach Indien.
Eine Einladung des Projektpartners, Pastor Gunasekaran, zur Hochzeit seines ältesten Sohnes war der Anlass der Reise. Während die Hochzeit als solche ein besonderes Highlight der Reise war, diente die Reise auch der Übergabe eines Busses für aidskranke Kinder in Südindien, der über Spenden des ÖWK finanziert werden konnte. Immer mehr HIV-infizierte Waisenkinder finden den Weg in Pastor Gunas Heime, da die Ausbreitung von Aids weiter im Vormarsch ist. In Tamil Nadu / Südindien gibt es bereits zwei solcher Heime und es wurde immer schwieriger, die vielen Kinder mit dem bereits vorhandenen Fahrzeug zur Schule zu bringen und auch wieder abzuholen. Außerdem waren die Passagierzahlen für Transportfahrzeuge verschärft worden. Mit dem Bus, den Ingrid Sieverding seiner Bestimmung übergeben konnte, reduziert sich die Zahl der Fahrten auf die Hälfte. Die Jungen in Thailapuram nahmen den Bus mit Begeisterung in Besitz und Ingrid Sieverding genoss mit den Kindern die Jungfernfahrt.
Der absolute Höhepunkt der Indienreise war natürlich die Hochzeit. Eine ganz andere Welt eröffnete sich den deutschen Besuchern. Die Ehe wird in Indien immer noch von den Eltern arrangiert, d.h. die Ehepartner kennen sich vor der Eheschließung kaum. Immerhin akzeptieren die meisten Jugendlichen in Indien diese Form der Verbindung. Sie vertrauen darauf, dass die Eltern mehr Lebenserfahrung haben und ihre Kinder besser kennen als sie sich selbst.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende zu Gunsten der Projekte des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises St. Nikolaus Wolbeck e.V. in Indien wird gebeten. Für alle, die nicht bei dem Vortrag anwesend sein konnten, gibt es hier einen Reisebericht im pdf-Format: Das Reisetagebuch von Ingrid Sieverding.
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Schon jetzt ein Hinweis:
Mitgliederversammlung des ÖWK St. Nikolaus
Der ÖWK St. Nikolaus lädt zur nächsten Mitgliederversammlung ein. Sie findet
am Dienstag, dem 9.03.2010,
um 20.00 Uhr im katholischen Pfarrheim, Herrenstr. 15, statt.
Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Wahl des Vorstands, der Rechnungsbericht für 2009 und die Finanzplanung für 2010.
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