Archiv: 2004Zeitungsartikel finden Sie im "Pressearchiv"auf einer Extraseite. Inbetriebnahme des Krankenfahrzeugs in BangaloreDas erste Projekt des ÖWK in Zusammenarbeit mit dem Calvary Chapel Trust in Bangalore ist im November erfolgreich angelaufen! Ein Krankenfahrzeug mit umfassender Ausstattung, mitfinanziert vom ÖWK, wird nun bei der Vorbereitung und Durchführung von Medical Camps eingesetzt. Der CCT beteiligt sich schon lange an der Durchführung dieser Camps, bei denen Ärzte aus der Großstadt in die Dörfer kommen und die Kranken an Ort und Stelle versorgen. Dieser Einsatz kann nun mit dem neuen Fahrzeug wesentlich effektiver durchgeführt werden. nach oben Bruderschaften helfen mit ihren Spenden beim Bau des Schwesternwohnheimes in AbiribaWir freuen uns über die Spendenbereitschaft der beiden Wolbecker Schützenbruderschaften und ihrer Mitglieder und Gäste. Die Kollekte der Achatii-Bruderschaft vom 17. Juni 04 erbrachte 335,74 Euro und die Nikolai-Bruderschaft spendete ihre Kollekte vom 26. August 04 von 142,21 Euro. Der Gesamtbetrag von 477,95 Euro wird in die Fertigstellung des Schwesternwohnheims der Gesundheitsstation Abiriba investiert. Damit wird es uns gelingen unserem Partner so viel Geld zur Verfügung zu stellen, dass das Schwesternwohnheim noch in diesem Jahr bezugsfertig gemacht werden kann. nach oben Reisebericht jetzt onlineSollten Sie den Bericht zur Projektbetreuungsreise mit Bildern von Ingrid Sieverding und Angela Haase Nimzik verpasst haben, oder Ihre Eindrücke noch einmal vertiefen wollen, stehen Ihnen jetzt online eine Bilderseite und eine pdf-datei (1686kb) des offiziellen Berichtes zur Verfügung. nach oben Christliche Gemeinde und Sekten
|
Haben Sie schon einmal nepalisch gegessen? |
nach oben
Nach dem erfolgreichen Vortrag von Günther Stemmer über Nepal und speziell über Bela, arbeiten die Vereinsmitglieder intensiv an der Vorbereitung der
Nepalausstellung
im Pfarrheim St. Nikolaus vom 11.9. - 2.10.04.
Wir freuen uns über die aktive Beteiligung an der Gestaltung der Ausstellung durch den Honorarkonsul von Nepal, Ram Thapa, Köln, und nepalischer Mitbürger aus Münster und Umgebung.
Wir möchten Ihnen mit dieser Ausstellung Geschichte, Kunst und Kultur des Partnerlandes näher bringen. Kunstgewerbliche Artikel aus Nepal, z.B. handgeschöpftes Papier, werden zum Kauf angeboten.
Zur feierlichen Ausstellungseröffnung am Samstag, den 11.9.04 um 15.00 Uhr wird neben prominenten Gästen auch eine Tanzgruppe der "European Himalaja Association" erwartet. Bei nepalesischem Fruchtsaft und Sekt können Sie die Tänze geniessen. Eine Führung mit ausführlichen Erläuterungen der Ausstellungsstücke und der Projekte des ÖWK in Bela runden den Nachmittag ab.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind jeweils montags bis freitags von 10.00-12.00 Uhr (nach Voranmeldung) und montags bis freitags von 16.00-18.00 Uhr und sonntags von 11.00-17.00 Uhr. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, wir bitten Sie jedoch um eine Spende für unser zweites Projekt in Bela.
Zu den Öffnungszeiten der Ausstellung stehen Ihnen Mitglieder des Kreises für Ihre Fragen zur Verfügung. Ein reich bebilderter Katalog wird während der Ausstellung käuflich zu erwerben sein. Wenn Sie an einer Führung für Gruppen interessiert sind, wenden Sie sich bitte an den Vorstand.
Freuen Sie sich mit uns auf eine vielfältige Präsentation des Landes Nepal und unseres Projektpartners HEFA (Health and Education for All) aus Bela, einem kleinen Ort in der Nähe von Kathmandu.
nach oben
Wir danken den Anwohnern der Walbeke in Münster-Wolbeck und ihren Gästen für die grosszügige Spende von 302,00 Euro, dem Erlös ihres Strassenfestes vom 17.7.2004! Ein lobenswertes Beispiel der Solidarität mit den Menschen dieser Einen Welt.
nach oben
Eine freudige Überraschung bestätigt die langjährige Arbeit des Ökumenischen Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck e.V.
Wie bereits berichtet, hat der ÖWK St. Nikolaus Wolbeck e.V. an der Ausschreibung des diesjährigen Nord-Süd Preises der Stadt Münster teilgenommen. Das Projekt unter dem Thema „Weltweit Brücken bauen durch nachhaltige Entwicklungspartnerschaft mit Gesicht“ hatte die Arbeit des ÖWK im Spiegel der lokalen Presse zum Inhalt; entstanden war ein Buch mit 170 Seiten, das ein deutliches Zeugnis für die Aktivität des Kreises im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit ablegt. Völlig unerwartet für den ÖWK wurde ihm im Rahmen einer Festveranstaltung im Rathaus Münster am 17.6.04 der Preis in der Kategorie „Entwicklungspolitische Projektarbeit“ in Höhe von 1.650 Euro verliehen. Die Urkunde wurde von Franz-Josef Klee im Namen des ÖWK entgegen genommen. In der Laudatio heißt es: Der „Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck e.V. erhält den Preis in der Gruppe „Entwicklungszusammenarbeit“ wegen seiner langjährigen, in vollem Sinne partnerschaftlichen und vorbildhaften Entwicklungszusammenarbeit mit dem One World Circle der Diözese Umuahia in Nigeria sowie der darauf aufbauenden Bewusstseinsbildungsarbeit in der Stadt Münster.“
Der ÖWK St. Nikolaus, der weitere Entwicklungsprojekte plant, freut sich ganz besonders über das mit dem Preis verbundenen Geld, das diese Projekte möglich macht.
Die Beiträge aller Gruppen und Vereine werden ab Montag, den 21.Juni 04, in der Eingangshalle des Stadthauses 1, Klemensstr.10 ausgestellt. Gehen Sie hin, wenn Sie die Vielfalt des Engagements auf Stadtebene kennen lernen wollen. Es ist eine öffentliche Veranstaltung.
Sollten Sie Interesse an unserer Dokumentation haben, melden Sie sich, es ist schon erstaunlich, wie viel Material da zusammengekommen ist.
nach oben
Im Rahmen der angekündigten Vortragsreihe zum Thema „Wir alle in der Einen Welt“ lädt der ÖWK St. Nikolaus Wolbeck e.V. zu einem Dia-Vortrag über Nepal ein. Neben einer allgemeinen Einführung in die Geschichte und die aktuelle Situation Nepals stehen Eindrücke im Vordergrund, die Günther Stemmer, Vorstandsmitglied des ÖWK, während seiner Nepalreise im Oktober 2003 sammeln konnte. Beeindruckende Naturbilder zeigen die Schönheit dieses kleinen Landes, das zu den ärmsten Ländern der Welt gehört. Daneben bieten Bilder aus den Städten einen Einblick in die uralte Kultur Nepals. Vor allem aber sind es Bilder von Menschen und ihrem Lebensumfeld, die von zahlreichen Begegnungen unterwegs auf einer Trekkingtour und in dem kleinen Himalayadorf Bela zeugen. Mit Bela verbindet den ÖWK seit drei Jahren eine intensive Entwicklungspartnerschaft. Dort wurden mittlerweile zwei Schulen gebaut, und ein neues Projekt, die Einrichtung von Biogasanlagen, ist in Vorbereitung.
Der Vortrag beginnt am Dienstag, dem 20.Juli 04, um 20.00 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus, Herrenstr.15.
Der Eintritt ist kostenlos.
nach oben
Der Ökumenische Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck e.V. plant eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit. In zweimonatigem Turnus wird der Kreis Diskussions- und Vortragsabende zu dem Thema „Wir alle in der Einen Welt“ anbieten. Es geht um Informationen und Hintergründe besonders unserer Partnerländer, aber auch um allgemeine Probleme der Entwicklungszusammenarbeit. Zu diesen Abenden sind nicht nur die Mitglieder, sondern alle an der Einen Welt Interessierten eingeladen.
Das Projekt soll jeweils am vierten Dienstag im Monat um 20.00 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus (Herrenstr. 15) durchgeführt werden. Den Anfang macht am 20. Juli 2004 (vorgezogenes Datum wegen der Sommerferien) Günther Stemmer mit seinem Vortrag über die augenblickliche Situation in Nepal, verbunden mit Dias seiner letzten Nepalreise.
Weitere Termine und Themen geben wir rechtzeitig an dieser Stelle, im Publicandum und in der Tagespresse bekannt. Wir freuen uns auf rege Teilnahme.
nach oben
Fortsetzung der "Partnerschaft mit Gesicht"
Am Samstagnachmittag informierten Bischof Dr. Lucius Ugorji aus der Diözese Umuahia/Nigeria und Bischof Victor A. Chikwe aus der Diözese Ahiara/Nigeria die Mitglieder des Aktionskreises des ÖWK St. Nikolaus über die Situation in Nigeria und speziell in ihren Diözesen.
Während es in Umuahia im Augenblick um den Bau der sechsten Gesundheitsstation und die erfolgreiche Arbeit in den übrigen Stationen ging, möchte Bischof Chikwe mit Hilfe des ÖWK eine Secondary School bauen, um den Kindern seines Bistums eine qualifizierte schulische Ausbildung anbieten zu können, die in den öffentlichen Schulen nicht gewährleistet ist. Ein lebhaftes Gespräch ergab sich auch im Zusammenhang des ökumenischen Gedankens. Die Bischöfe berichteten über Ansätze ökumenischer Annäherung in Nigeria, die allerdings nur mit anderen christlichen Kirchen möglich ist. Sie begrüßten ausdrücklich die ökumenische Zusammenarbeit des ÖWK.
Am Abend zelebrierten dann beide Bischöfe zusammen mit Pfarrer Dr. Kleymann und Pater Theo Vogelpoth den feierlichen Gottesdienst der Achatii Schützenbruderschaft.
Am Sonntag konnte die Vorsitzende des ÖWK, Ingrid Sieverding, Bischof Ugorji eine Spende von 2.800 Euro überreichen, die für die Reparatur des abgebrannten Schwesternwohnheims der Gesundheitsstation Ugwueke bestimmt ist. Das Geld war von Gemeindemitgliedern gespendet worden, und Bischof Ugorji bedankte sich herzlich für diese großzügige Hilfe. In den Sonntagsgottesdiensten berichtete er – Bischof Chikwe war bereits am Samstagabend abgereist - über die immer noch politisch und wirtschaftlich angespannte Situation in Nigeria und bedankte sich für die andauernde und effektive Zusammenarbeit seiner Diözese mit der Gemeinde St. Nikolaus und dem ÖWK St. Nikolaus.
nach oben
Am Wochenende des 12./13.Juni 2004 werden zwei nigerianische Bischöfe bei uns zu Gast sein: Bischof Dr. Lucius Ugorji aus Umuahia, der den Wolbeckern schon seit vielen Jahren bekannt ist, und Bischof Victor A. Chikwe aus der Diözese Ahiara, die im Südwesten unmittelbar an Umuahia angrenzt. Mit Umuahia verbindet uns eine langjährige Partnerschaft mit Gesicht, den neuen Partner werden wir nun kennen lernen. In der Mitgliederversammlung wurde das neue Projekt vorgestellt: ein Schulbau für die Kinder der Diözese Ahiara.
Am 12.6.04 um 19.30 Uhr werden beide Bischöfe zusammen mit Pfarrer Kleymann den Gottesdienst der Schützenbruderschaft feiern. In den beiden Gottesdiensten am Sonntag wird Bischof Ugorji zelebrieren und Neues aus der Diözese Umuahia and Nigeria berichten.
Nach dem 11.00 Uhr – Gottesdienst findet im Treff am Turm ein kleiner Empfang statt, zu dem alle herzlich eingeladen sind. Der Aktionskreis des ÖWK trifft sich am Samstagnachmittag um 17.00 Uhr zu einem Arbeitsgespräch mit Bischof Ugorji und Bischof Chikwe.
nach oben
Bischof Victor A. Chikwe hat in Rom sein Theologiestudium mit dem Schwerpunkt Kirchenrecht absolviert. Er ist der erste Bischof der Diözese Ahiara im Südwesten der Diözese Umuahia / Nigeria. Die Diözese wurde 1988 neu gegründet, indem ein Teil der Erzdiözese Owerri zu einer eigenständigen Diözese gemacht wurde. Bischof Chikwe musste deshalb alle Strukturen neu aufbauen. Mittlerweile ist ein Teil der diözesanalen Infrastruktur eingerichtet, so z.B. das Haus des Bischofs, das Generalvikariat und ein Teil des Priesterseminars. Die Kathedrale ist noch im Bau. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit sieht Bischof Chikwe darin, für die Kinder seiner Diözese eine Schule zu bauen, um ihnen eine qualifizierte Ausbildung zu ermöglichen. Unterstützt wird Bischof Chikwe durch Father Sylvester Ihuoma, der im Augenblick noch seine Studien in Münster beendet, aber spätestens im Jahr 2005 in seine Heimat zurückkehren wird. Mit Hilfe des ÖWK wird es wahrscheinlich möglich sein, dieses Projekt zu realisieren. Hilfreich dabei ist das Engagement Father Sylvesters, der bereits zusätzliche Sponsoren gefunden hat und eine Organisation gegründet hat, die auf der Basis von Stipendien besonders bedürftige Schüler unterstützen wird, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten.
nach oben
Wir haben, wie angekündigt, am Eine Welt und Umweltmarkt der Stadt Münster teilgenommen. Das Interesse an unserem neuen Nepalprojekt - Biogasanlagen in Bela/Nepal - war gross und wir konnten interessante Gespräche führen. Dank Ihres Interesses waren wir auch in der Lage Waren aus dem Fairen Handel verkaufen.
Weitere Informationen zu unserem Projekt bekommen Sie später hier auf der Internetseite, oder bei einem Vortrag von Günther Stemmer am 20. Juli 2004 im Pfarrheim St. Nikolaus an der Herrenstrasse über die augenblickliche Situation in Nepal, verbunden mit Dias seiner letzten Nepalreise.
nach oben
255 Unterschriften aus Wolbeck wurden zusammen mit über 10.000 Unterschriften aus ganz Münster und Umgebung am 13.5.04 vor dem Stadthaus I in Münster bei einer eindrucksvollen Veranstaltung übergeben. Wir danken allen UnterstützerInnen dieser Kampagne ganz herzlich! Weitere Informationen entnehmne Sie bitte der Tagespresse.
nach oben
Die Kampagne erlassjahr.de setzt sich seit Ende der 90er Jahre für einen Schuldenerlass sowie für die Einführung eines Internationalen Insolvenzverfahrens für hochverschuldete Staaten der sog. Dritten Welt ein. Über 1000 Mitglieder unterstützen diese Aktion, so auch hunderte von Eine-Welt-Organisationen. Im Zentrum der neuen Aktion “Entschuldung fair ändern” stehen so genannte “Fairness-Ringe”. Es wird gebeten, einen Appell zu unterschreiben, auf dem steht: “Ich verlange Fairness bei der Entschuldung. Dazu gehören ein unparteiisches Verfahren, ein Anhörungsrecht für alle Betroffenen und die Sicherstellung des Existenzminimums.”
Vom 1. bis zum 16. Mai 2004 geht die Fairness-Tour 2004 quer durch die Bundesrepublik. Sie sammelt an 15 Stationen – von Trier, über Freiburg, Dresden, Flensburg usw. - alle Fairness-Ringe der jeweiligen Region ein. Dieser Rundkurs wird mit unterschiedlichen Veranstaltungen an den Sammelpunkten verbunden. Alle Ringe werden auf einem Fahrzeug gesammelt.
Diese Ringe werden Bundeskanzler Gerhard Schröder vor seiner Abreise zum G8 Gipfel (8.–10. Juni 2004, Georgia, USA) übergeben. Bis jetzt sind 80.000 Ringe gesammelt worden.
Der Ökumenische Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck e.V. beteiligt sich an dieser bundesweiten Unterschriftenaktion und bittet die Mitglieder der katholischen und evangelischen Gemeinde um ihre Unterschrift. Die Aktion in Wolbeck beginnt am 5.5.04 am Marktstand des ÖWK und wird am Wochenende 8./9. Mai nach den Gottesdiensten der beiden Gemeinden fortgeführt.
Am 13.5.04 wird der Wagen der Fairness Tour in Münster ankommen, und ab 16.00 Uhr werden die Ringe aus Münster und Umgebung durch Vertreter der einzelnen Vereine vor dem Stadthaus I übergeben.
nach oben
Der Weltladen des Ökumenischen Eine-Welt-Kreises St. Nikolaus e.V. nimmt am Eine Welt und Umweltmarkt teil. Der Markt zu dem diesjährigen Thema „mit neuen Energien“, der von der Stadt Münster organisiert wird, findet am 5.Juni 2004 von 10.00-16.00 Uhr auf dem Ägidiimarkt in Münster statt. Wir werden dort u.a. das neue Nepalprojekt – Biogasanlagen in Bela / Nepal – vorstellen.
Eine ausführliche Dokumentation des Projektes finden Sie demnächst auf dieser Homepage!
nach oben
Wir danken im Namen unserer Partner in der Diözese Umuahia allen Spendern!
Die Kollekte am Sonntag, den 18.4.2004 erbrachte in allen Messen insgesamt 1320,82 Euro. Dazu kamen Einzelspenden in Höhe von 463,00 Euro, so daß sich eine Gesamtsumme von 1783,82 Euro ergab! Damit kann die Reparatur des beschädigten Daches und der Fenster in Angriff genommen werden. Die Station ist dann wieder in der Lage stationär aufgenommene Patienten zu versorgen.
20.5.04 Nachtrag:
Die Spendenaktion für Ugwueke hat bisher insgesamt 2.282,80 Euro erbracht. Wir danken allen Spendern.
nach oben
Endlich konnten die Schwestern der Gesundheitsstation Ugwueke in ihr neues Schwesternwohnheim einziehen, als das Unglück geschah. Eine Familie in der Nachbarschaft hatte Land zum Roden abgebrannt, und blitzschnell hatte das Feuer übergegriffen. Die Schwestern waren zum Glück nicht im Haus, stehen aber immer noch unter Schock. Obwohl das Feuer mit Sand und Blättern relativ schnell gelöscht werden konnte, ist doch ein erheblicher Schaden an Dach und Fenstern entstanden. Bei einer galoppierenden Inflationsrate und ständig steigenden Preisen v.a. bei Baumaterialien, sind unsere Freunde in Nigeria nicht in der Lage, die Reparaturkosten aus eigener Kraft zu bezahlen.
Der Ökumenische Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus e.V. bittet deshalb dringend um Hilfe.
Am Weißen Sonntag, den 18.April 2004, ist die Kollekte in den Gottesdiensten für die Reparatur der Gesundheitsstation in Ugwueke gedacht.
Bitte helfen Sie uns helfen!
nach oben
Pater Theo Vogelpoth ist endgültig aus Papua Neuguinea zurückgekehrt. Seinen Auftrag, mitzuhelfen eine Ortskirche aufzubauen, sieht er als erfüllt an. Seine Nachfolge ist gesichert und seine Arbeit wird von einheimischen Pastoren fortgesetz.
Wir freuen uns, daß Pater Theo sich in Wolbeck niederlassen möchte und wünschen Ihm alles Gute für seine weiteren Aufgaben.
nach oben
3.März 2004
Der Ökumenische Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus e.V. nimmt an der diesjährigen Ausschreibung des Nord-Süd Preises der Stadt Münster teil und zwar mit dem Thema:
Der Eine-Welt-Kreis im Spiegel der lokalen Presse von 1991-2004.
Die Zeitungsartikel - vornehmlich aus den Westfälischen Nachrichten, aber z.T. auch aus der Münsterschen Zeitung - , die insgesamt 168 Seiten ergaben, wurden in einer Broschüre zusammengefasst und gebunden. Hinzugefügt wurde eine Vorstellung der Ziele des Eine-Welt-Kreises und ein Plakat mit Bildern über Projekte in Nigeria und Nepal. Ohne den Anspruch, wirklich einen der ersten Preise gewinnen zu wollen, freuen wir uns darüber, dass alle Einsendungen im Stadthaus zu einem gegebenen Zeitpunkt ausgestellt werden. Der Termin wird aus der Tagespresse zu entnehmen sein.
Pater Theo Vogelpoth ist endgültig aus Papua Neuguinea in seine Heimatgemeinde zurückgekehrt. Er sieht in der Eine-Welt-Arbeit und speziell in der Arbeit des ÖWK ein neues Aufgabenfeld, in dem er sich engagieren möchte.
Der ÖWK wird sich in Zukunft verstärkt in die Arbeit des Eine-Welt-Forums Münster einbinden. Die Vorsitzende des Kreises, Ingrid Sieverding, hat sich bereit erklärt, im Namen des ÖWK die Erlassjahr-Kampagne 2004 des EWF aktiv zu unterstützen.
nach oben
Unter diesem Motto stand die diesjährige Mitgliederversammlung des EWK St. Nikolaus e.V., der mit Zustimmung der Versammlung ein ÖWK, d.h. ein Ökumenischer Eine-Welt-Kreis werden wollte. Nachdem alle entsprechenden Gremien sowohl der Gemeinde St. Nikolaus als auch der Evangelischen Kirchengemeinde bezüglich der Satzungsänderung befragt worden waren und diese jeweils einstimmig zugestimmt hatten, fehlte nur noch die Stellungnahme der Mitgliederversammlung, auf die mit Spannung gewartet wurde. In Folge der Diskussionen im Vorfeld war die Zahl der Mitglieder in kürzester Zeit bis auf 142 angestiegen, von denen 59 am Abend des 10.Februar 2004 an der Mitgliederversammlung teilnahmen.
Zunächst aber lag ein verzögernder Antrag zur Ergänzung der Tagesordnung von Franz-Josef Klee vor. Unter dem Vorwurf mangelnder Transparenz der Vorbereitungen und zu schnellen Vorpreschens seitens des Vorstandes legte F.-J. Klee einen Alternativvorschlag vor, der zunächst einmal die Satzungsänderung um mindestens ein Jahr verschieben sollte. Der Gegenvorschlag bestand darin, die Eine-Welt-Arbeit der Ev. Kirchengemeinde zunächst als Arbeitsgemeinschaft dem EWK unterzuordnen, um dann nach einem Jahr Erprobungsphase diese AG in den EWK zu integrieren und ggf. die Satzung zu ändern. Grundsätzlich ging es dem Antragsteller um die Sorge, die eigenständige Identität der beiden Gemeinden und die Einbindung der Eine-Welt-Arbeit in die jeweilige Gemeinde könnten bei einem zu vorschnellen Vorgehen verlustig gehen.
Trotz der anfänglich emotional aufgeheizten Atmosphäre verlief die Diskussion über diesen Antrag ruhig und sachlich. Das Abstimmungsergebnis spiegelte das vorher bereits bekannte Stimmungsbild wieder. Nur 10 Mitglieder stimmten für den Alternativantrag, an dem vor allem kritisiert wurde, er bevormunde die Mitglieder der Ev. Kirchengemeinde auf in christlichem Verständnis diskriminierende Art und Weise.
Die anschließende Diskussion über die geplante Satzungsänderung verlief dann zügig und problemlos; in der geheimen Abstimmung sprachen sich nur noch 6 Mitglieder gegen die Satzungsänderung aus. Dieses Ergebnis wurde von der Versammlung mit Applaus entgegengenommen. Somit steht der ökumenischen Zusammenarbeit im Rahmen eines ÖWK nichts mehr im Wege.
Die Neuwahlen bestätigten den alten Vorstand einstimmig. In Folge des nun größeren Kreises wurden mit Zustimmung der Mitgliederversammlung zwei weitere Beisitzer gewählt und zwar Walther Funke und Ayke-Michael Hillmann. Das Wahlergebnis zeigt sich wie folgt: Ingrid Sieverding (1.Vorsitzende); Angela Haase-Nimzik und Günther Stemmer (stellvertretende Vorsitzende); Walther Funke, Ayke-Michael Hillmann, Karlheinz Kleintje und Karl Wagner (Beisitzer).
Die Mitgliederversammlung überließ es vertrauensvoll dem Vorstandsgremium, über die Projektarbeit im Jahre 2004 zu entscheiden. Begrüßt wurden die Planung eines Waisenhauses für Straßenkinder in Bangalore / Indien und das Schulbauprojekt in der Diözese Ahiara / Nigeria, einer Nachbardiözese unserer Partnerdiözese in Umuahia.
Trotz später Stunde klang der Abend heiter und gelöst aus, und gemeinsam werden wir in Zukunft das tun, was wir schon während des ganzen letzten Jahres praktiziert haben, nämlich tun, was uns eint.
Ingrid Sieverding
Die Veränderung zu einem Ökumenischen Eine-Welt-Kreis hat Auswirkungen auf die Gestaltung unserer Internetpräsens, jedoch nicht auf den Namen; unter www.ewk-wolbeck.de werden wir im Internet weiterhin so aktuell und ausführlich wie möglich informieren. Erste Veränderungen sind bereits gemacht. Ich werde die Arbeit des Kreises in Indien so schnell wie irgend möglich für diese Domäne aufarbeiten, bitte aber alle Besucher dieser Seiten noch um ein wenig Geduld. Bisher habe ich nur die Flagge Indiens in die Navigation mit aufgenommen. (Die Reihenfolge der Flaggen sagt nichts über die Wichtigkeit der einzelnen Projekte aus!)
Dorothea Erhardt (webmaster)
nach oben
Folgende Presseerklärung erschien in der WN und der MZ in der vierten Woche des Jahres 2004 als Vorbereitung auf die Mitgliederversammlung am 10.2. 2004 um 20.00 Uhr.
Im Jahr 1990 konstituierte sich der Aktionskreis Eine-Welt der Pfarrgemeinde St. Nikolaus Wolbeck mit 15 Mitgliedern, der sich zur Aufgabe gemacht hatte, eine „Partnerschaft mit Gesicht“ mit der Diözese Umuahia / Nigeria aufzubauen. Mit wachsendem Aufgabenbereich und wachsenden Mitgliederzahlen wurde der Kreis im Jahr 1997 zum Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus e.V. und konnte dadurch öffentliche Zuschüsse für die Projekte in Nigeria beantragen. Fünf Gesundheitsstationen konnten mittlerweile in Zusammenarbeit mit dem nigerianischen Partner im Hinterland der Diözese gebaut werden, die sechste ist im Bau. Aufgrund privater Kontakte kann jetzt auch an eine Ausweitung der Partnerschaftsarbeit in einer anderen nigerianischen Diözese gedacht werden. Daneben gibt es seit 2001 auch eine „Partnerschaft mit Gesicht“ mit dem Dorf Bela in Nepal. Eine Primary und eine Secondary School konnten in intensiver Mitarbeit der Dorfbewohner unterstützt und gefördert werden. Unterstützt wurde ebenfalls das Engagement Wolbecker Priester in der einen Welt: Pater Theo Vogelpoth in Papua-Neuguinea und Pfarrer Andreas Schultheis in Mexiko. Geplant ist jetzt eine ökumenische Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Wolbeck, um die Entwicklungsprojektarbeit auf eine breitere Basis zu stellen und die Projekte der evangelischen Partnergemeinde mit einzubeziehen. Zu Anfang des Jahres 2004 kann der EWK St. Nikolaus Wolbeck e.V. voller Zufriedenheit auf die getane Arbeit von fast 14 Jahren zurückblicken und voller Zuversicht in die Zukunft schauen. Die Mitgliederzahl, unter ihnen viele evangelische Christen, hat sich bis zum jetzigen Datum auf 130 erhöht. Die Mitgliederversammlung, die in diesem Jahr am 10.2.2004 stattfindet, wird die ökumenische Zusammenarbeit und weitere Projekte in den Mittelpunkt stellen.
Ingrid Sieverding
Wir sehen uns am
Dienstag, den 10.2.2004 um 20.00 Uhr
im Pfarrheim St. Nikolaus, Herrenstr.17.
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung!
nach oben
"Wir sind der Meinung, dass die Schule zwar fuer alle Faelle einen Stromanschluss im Lehrerzimmer haben sollte, aber..."
Details über die Situation in Bela aus einem privaten Brief an Guenther Stemmer vom 10.1.2004
Liebe Marianne, lieber Guenther,
.....
Die Abrechnung fuer die Secondary School ist bald fertig, allerdings werde ich sie erst im Maerz mitbringen koennen.
Wir waren gestern in Bela und haben uns vor Ort noch einmal mit dem Thema Strom befasst. Vorab habe ich mir 2 Angebote machen lassen, die folgendes enthalten: Stromleitung bis zur Schule, Zaehler, Verteilerkasten, Verkabeln aller Raeume, 2 Neonlampen pro Raum, Schalter + Steckdosen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 1.000 Euro, wobei ja noch die laufenden Kosten dazu kommen. Nachdem alle Raeume sehr hell sind und die Unterrichtszeit von 10.00 bis 16.00 Uhr ist, sind wir nicht der Meinung, dass eine Beleuchtung erforderlich ist. Wir haben eher den Eindruck, dass einige Lehrer hier einen uebertriebenen Luxus in Form von Deckenventilatoren und Heizstrahlern wollen, der einfach nicht angebracht ist. Aus welchem Budget sollen dann die unueberschaubaren Stromkosten bezahlt werden? Wir sind der Meinung, dass die Schule zwar fuer alle Faelle einen Stromanschluss im Lehrerzimmer haben sollte, aber in den Klassenzimmern alles so bleiben sollte wie gehabt. Fuer diese Minimalloesung kommen wir auch mit den 250 Euro aus, die du dafuer mitgebracht hast.
.....
Viele Gruesse
Haribol, Usch + Sara
nach oben
Bela / Nepal im Okt.2003
Ein Dorf in Aufbruchstimmung.
Nach achtmonatiger Bauzeit ist die Lower Secondary School in Bela / Nepal, fertiggestellt worden.
Bereits 2002 wurde eine Primary School für eine Vorschulklasse und die Klassen 1 - 5 gebaut. Der Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck e.V. förderte beide Schulprojekte. Am 29.10.2003 konnte ich dem stellvertretenden Direktor, Herrn Ramesh Pathak, die Schlüssel der neuen Lower Secondary School für die Klassen 6 - 10 übergeben. Es sind zwei parallele, 6 m breite und 25 m lange Gebäude mit je 4 Räumen entstanden. Der helle Anstrich, die solide feste Bauweise der Gebäude und die Einrichtung mit Bänken und Schreibtischen ist für nepalische Verhältnisse schon ungewöhnlich und zukunftweisend. Beachtenswert ist auch der große Arbeitseinsatz der Dorfbevölkerung, die mit Spaten und Hacke einen ca. 3 km langen Fahrweg zum Transport der Baustoffe gegraben haben. Auch Planierungsarbeiten und die Aushebungen für die Grundmauern wurden von Hand erledigt.
Die nepalische Hilfsorganisation HEFA (Health and Education For All), die sich als unser Ansprechpartner vor 3 Jahren gegründet hat, übernahm die Planung und den Einkauf der Baustoffe. Der Vorsitzende der HEFA, Herr Narayan Adhikari, der in Bela geboren ist, hat die Dorfbewohner mit allen Informationen über die Projektarbeit des EWK und der HEFA sowie über das Schulbauprojekt versorgt. Ein von den Eltern der Schulkinder gewähltes School Management Committee (SMC) sorgte für den geordneten Ablauf der Bauarbeiten.
Obwohl die Schule eine staatliche Schule ist, hat das SMC ein Mitspracherecht bei der Einstellung der Lehrer. Das trägt erheblich zur Qualität des Schulunterrichts bei und gibt den Eltern großes Vertrauen in die Lehrer. Deshalb besuchen alle Kinder Belas die Schule, die von den Dorfbewohnern das „Juwel des Dorfes“ genannt wird. So ist die Schule wirklich eine Schule geworden, mit der sich die Dorfbewohner identifizieren können.
Zur Zeit besuchen 50 Kinder die Vorschulklasse und 254 Kinder die Klassen 1 - 7. Die Eltern müssen für ihre Kinder eine Schulgebühr von 11 Rupien (das sind 13 Cent) im Jahr bezahlen, das ist ein Betrag, den jede Familie aufbringen kann. An anderen staatlichen Schulen sind die Gebühren erheblich höher. Der EWK hat sich verpflichtet, für die Lehrergehälter der nächsten drei Jahre aufzukommen.
Bela hat sich gewandelt. Die Innovationen der vergangenen Jahre hat das Dorf in eine Aufbruchstimmung versetzt, die die Bevölkerung zu neuen Ideen und Taten führt. So haben sie in Eigeninitiative der Distriktverwaltung die Genehmigung zur Verlegung einer ca. 3 km langen Stromleitung abgerungen. Sämtliche Arbeiten, von der Herstellung der 40 Strommasten bis zur Verlegung der Leitungen zu den Häusern, haben die Bewohner selber erledigt. Sie haben die notwendigen Gelder zur Hälfte aufgebracht, die andere Hälfte hat das Elektrizitätswerk bezahlt.
Die nächste innovative Idee der Dorfbewohner ist der Bau von Biogas-Anlagen, um die Kochstellen mit Gas betreiben zu können. Gartenabfälle sowie der Kot der Haustiere zur Befüllung der Anlage sind reichlich vorhanden. Toiletten, die zur Zeit im Dorf selten sind, könnten über der Biogas-Anlage aufgestellt werden. Eine für Nepal in entwicklungspolitischer Hinsicht zukunftweisende Idee. Das Biogas ist kostenlos und das Abholzen der dringend notwendigen Wälder wird gestoppt. Zur Umsetzung dieser Idee braucht Bela jedoch Unterstützung. Ein zukünftiges Projekt des EWK?
Ein Bericht von Günther Stemmer aus Bela.
Abgeschlossene Projekte
auf einer Extraseite
Archiv 2011
Archiv 2010
Archiv 2009
Archiv 2008
Archiv 2007
Archiv 2006
Archiv 2005
Archiv 2004
Archiv 2003
Archiv 2002